Deutlicher Preisschub für Habanos in 2014

07. März 2013 – 

Eine schwerwiegende Änderung wird zum 1. Januar 2014 auf uns zukommen: aufgrund einer zollrechtlichen Änderung des Status‘ Kubas wird der Import cubanischer Zigarren mit einem deutlich höheren Zoll belegt. Diese Verteuerung wird sowohl von Habanos S.A., 5th Avenue, den deutschen Händlern und eben auch vom Konsumenten getragen werden.

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Hier ein Auszug aus dem Schreiben Heinrich Villigers zu diesem Thema:

„Es geht um die Änderung des Schemas Allgemeiner Zollpräferenzen der Europäischen Union. Das Ziel des Allgemeinen Präferenzsystems (APS) besteht darin, die Entwicklungsländer bei der Armutsbekämpfung zu unterstützen, indem ihnen ermöglicht wird, durch Zollpräferenzen im internationalen Handel zu profitieren. Die schwerwiegende Veränderung besteht nun darin, dass Cuba aus der Liste der Länder gestrichen wurde, für deren Waren bei der Einfuhr der ermäßigte Zolltarif von 9,1% auf den Einkaufswert zu entrichten war. Der Zolltarif wird damit zum 1. Januar 2014 auf 26,1% steigen.

Dies bedeutet eine deutliche Steigerung der Einkaufspreise der Habanos ab dem 1. Januar 2014, die nicht allein über KVP-Erhöhungen an den Verbraucher weitergegeben werden können. Um einseitig negative Effekte dieser Entwicklung zu vermeiden, muss sich diese Steigerung über die gesamte Kette vom Hersteller in Cuba, über den Importeur, den Handel bis hin zum Konsumenten verteilen. (…) In den nächsten Monaten werden wir Gespräche mit Habanos S.A. zu diesem Thema führen. Erst danach können wir anfangen, genau zu rechnen (…) wie sich dies (…) auswirken wird. Für alle Beteiligten ist die Änderung des Allgemeinen Präferenzsystems ein herber Schlag und ich möchte Sie deshalb schon heute um Verständnis dafür bitten, dass wir die Lasten dieser Veränderung gerecht verteilen müssen.“

Selbstverständlich halten wir Sie hierzu auf dem laufenden,

Marc Benden

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