Seminarüberblick der Hausmesse 2018

Endlich ist wieder es soweit: Die diesjährige Cigarworld Zigarrenmesse am 15. September steht vor der Tür.

Cigarworld Hausmesse

Wie im vergangenen Jahre beginnen wir mit dem Einlass um 13.00 Uhr, sodass Sie genug Zeit haben, sich für zwei Seminare anzumelden.

Die Seminare starten um 14.00 Uhr.

Damit Sie bereits einen Eindruck davon gewinnen können, was Sie erwartet, möchten wir Ihnen die Seminare ein kleinwenig näher bringen.

Hausmesse Seminar

Seminarübersicht

1. Gurkha Zigarren Tasting mit Wein.

Juan Lopez, Masterblender bei Gurkha Cigars, und Frank DeKok demonstrieren uns wie gut die Kombination Rotwein und Zigarre anhand des Rasteau for Cigar aus dem Hause Ortas funktioniert.

2. Debonaire Zigarren

Jared Ingrisan und Annemarie Schuster stellen uns diese brandneue Zigarrenserie vor. Gepaart wird das ganze mit einem Tasting des hauseigenen Debonaire Rums.

3. Thorsten Wolfertz – Was unterscheidet Tabakfabriken?

Am Beispiel verschiedener Manufakturen in Nicaragua berichtet Thorsten Wolfertz von unterschiedlichen Zigarrenmanufakturen in Mittelamerika. Passend dazu verkosten wird die La Sagrada Familia Maduro Robusto Extra aus Nicaragua.

4. Lantenhammer Gin-Verkostung

Gin Verkostung mit Tobias Mayer, dem Unikat aus Bayern. Hier bekommt man einen tiefen Einblick in das spannende Thema Gin.

5. Ferrand Rum Tasting

Fast schon ein Klassiker unter den Seminaren – das Thema dieses Mal: Wie Rum in der Region Cognac veredelt  wird. 

6. Ferrand Cognac Tasting

Pierre Serafin führt durch die verschiedenen Cognac Spezialitäten aus dem Hause Pierre Ferrand

Hausmesse Seminar II

7. Darren Cioffi: Weltrekordinhaber im Langsamrauchen 

Ganz nach dem Motto „Rauchen will gelernt sein“, erklärt Darren welchen Einfluss das Rauchverhalten zum Beispiel auf den Abbrand hat. Außerdem wird er uns auch einen spannenden Einblick in sein Geschäft mit alten Zigarrenbildern und Bauchbinden geben. 

8. Thorsten Wolfertz – A.J. Fernandez “ein Aufstieg wie Phoenix aus der Asche“

Thorsten Wolfertz beschreibt was A.J. anders macht als andere Zigarrenhersteller und wie er es geschafft hat, von nur drei Zigarrenrollern auf mittlerweile über 150 Roller aufzustocken. Verkostet wird dabei die A.J. Fernandez Enclave im Toroformat.

9. STG Pfeifeneinsteigerseminar Stanwell

Mark Custodios wird Sie in die Geheimnisse des Pfeife Rauchens einweisen. Jeder Teilnehmer erhält eine eigene Pfeife, damit während des Seminares das Erlernte ausgeführt werden kann. 

10. Royal Danish Cigars

Zusammen mit Jan Vistisen genießen wir eine exklusive Royal Danish Cigarworld Zigarre zusammen mit Jans neusten Clou – dem Rumnac. Einem Blend bestehend aus Rum und Cognac.

11. CigarSpa – Humidor Befeuchtung

Kurt Steinborn der Erfinder des Cigarspa wird auf die verschiedenen Befeuchtungsarten eingehen und was das ganze Jahr über bezüglich Feuchtigkeit und Temperatur  zu beachten ist. Alternativen, wie zum Beispiel Boveda werden auch angesprochen.

12. Annemarie Schuster – Ein Familienunternehmen zwischen Tradition und Moderne

Annemarie, in die Zigarrenbranche hinein geboren und dort aufgewachsen, wird uns Einblicke aus erster Hand erzählen, wie die Zigarre sich in Deutschland entwickelt und verändert hat. 

13. Gilbert de Montsalvat Zigarren

Der Schweizer Raymond Bernasconi stellt uns seine mit viel Leidenschaft geblendeten Gilbert de Montsalvat Zigarren vor, die dieses Jahr ihr mittlerweile 10jähriges Bestehen feiern.

Messe 2017

Selbstverständlich erwarten Sie auch dieses Jahr zahlreiche Aussteller, Probezigarren und auch für Ihr leibliches Wohl mit Snacks am Mittag und einem abendlichen Buffet gesorgt.

Für die musikalische Untermalung am Abend sorgt wie im vergangenen Jahr ein professioneller DJ (ab 21.00 Uhr). Sollte es in Ihrem Freundeskreis Personen geben, die (noch ;-) ) keine Aficionadas oder Aficionados sind, aber Lust haben, den Abend feierlich ausklingen zu lassen, so bringen Sie sie einfach mit! => Cigarworld Zigarrenmesse Abendkarten 

Aftershow

Parkmöglichkeiten finden Sie in der nahegelegenen Parkgarage der Düsseldorfer Arkaden. Von dort kommen Sie bequem mit unserem kostenlosen Shuttle-Transfer zur Cigarworld Lounge.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Beste Grüße aus der Cigarworld Lounge

Ihr Cigarworld Team

Was ist eine englische, dänische, holländische, amerikanische oder deutsche Mischung?

Vielen Anfängern, aber auch gestandenen Pfeifenrauchern begegnen immer wieder die üblichen Begriffe, um Tabake zu charakterisieren. „Dänische Mischung“ und „Englische Mischung“ sind wohl die am meisten verwendeten Schlagworte, die dazu dienen sollen, die Geschmacksrichtung eines Tabaks grob in eine Richtung einzuteilen. Dabei gibt es natürlich Ungenauigkeiten, Unklarheiten und Verwirrung stiftende Angaben.

Fangen wir an dieser Stelle mit den englischen Mischungen an. Wie kam es zu diesem Begriff, und was macht diese Tabake aus?

 

 

 

 

 

 

 

Englische Mischungen haben ihren Ruf dem Umstand zu verdanken, dass es bis in die Siebziger Jahren in Großbritannien verboten war, Tabake mit Vanille, Fruchtaromen oder anderen Essenzen zu aromatsieren. So konnte man zwar immer noch auf andere Essenzen wie z.B. Geranium oder andere Aromatisierungen zurückgreifen, für die „seifige“ Tabake bekannt sind, doch in der Regel blieb ein Großteil der Tabake weitgehend naturbelassen. Die Mischungen oder Flakes bestanden aus Virginia, Burley, Perique, Orienttabaken und Latakia. Der Latakia hatte seine Beliebtheit übrigens dem Umstand zu verdanken, dass er durch seinen starken Geruch in der Lage war Körpergerüche zu überdecken. Heutzutage versteht man unter englischen Mischungen im allgemeinen naturnahe Tabake. Dabei MUSS eine englische Mischung nicht zwingend Latakia enthalten. Auch ein Virginia-Perique-Blend, oder ein Virginia-Orient gehen als „englisch“ durch. Weitere Verwirrung stiftet in diesem Zusammenhang der Begriff „Balkan Blend“. Er leitet sich von der einst so beliebten Marke „Balkan Sobranie“ ab. Die beliebteste Mischung dieser Reihe bestand aus wenig Virginia, Latakia und einer gehörigen Portion Orient-Tabaken. So ist heutzutage mit dem Begriff „Balkan Blend“ ein latakiahaltiger Tabak gemeint der wenig Virginia, aber viel Orient enthält. Samuel Gawith Squadron Leader oder auch Presbyterian sind prominente Vertreter dieser Richtung.

Über den Begriff der „dänischen Mischung“ ist auch schon viel geschrieben und gedeutet worden. Ursprünglich war es aus dänischen Kolonialgebieten günstig verfügbarer Zucker, der dazu führte, Tabake deutlich länger haltbar zu machen und ihn mit weiteren Aromastoffen anzureichern. Vor allem die Erfindung des Black Cavendish, bei dem Tabak mit Zucker versetzt, und immer wieder erhitzt wird, hat zur Beliebtheit dieser Richtung maßgeblich beigetragen. Als skandinavische Möbel und Design in den Sechziger und Siebziger Jahren in Deutschland zunehmend als besonders progressiv empfunden wurden, setzte ein regelrechter Boom bei Tabaken dieser Richtung ein, zulasten der „englischen Mischung“. Heutzutage wird fälschlicherweise eigentlich alles, was aromatisiert ist, als „dänische Mischung“ bezeichnet. Dabei haben „echte“ dänische Mischungen aber immer gemein, dass Aroma nur zur Unterstützung des Tabakgeschmacks hinzugezogen wird, nie zu seiner Überdeckung. Dabei bleibt noch festzuhalten, dass in Dänemark selbst am liebsten Virginiaflakes geraucht werden. Orlik Golden Sliced ist seit Jahren der beliebteste Tabak Dänemarks.

 

 

 

 

 

 

„Amerikanische Mischungen“ im klassischen Sinne gibt es kaum auf dem deutschen Markt. Diese Tabake enthalten allesamt eine gehörige Portion Burley sowie Virginia. Der Burley spielt dabei die Hauptrolle; er gibt dem Tabak Struktur und ein erdig-schokoladiges Aroma. Außerdem ist Burley durch seine poröse Beschaffenheit besonders gut geeignet, Aromastoffe aufzunehmen. So ist ein typisch amerikanischer Tabak zumeist mit z.B. Cocos oder alkoholischen Aromen versehen. Der hier abgebildete RM (ehemals Rum & Maple) ist die deutsche Lizenzproduktion eines Tabaks, den es im Orignal schon seit Jahren nicht mehr in den USA gibt. Der Mixture 79 ist ein weiterer Vertreter dieser Richtung. Diese Tabake spielen in den USA immer noch eine größere Rolle, in Deutschland im Allgemeinen immer weniger, wobei der RM allerdings zu den meistverkauften Tabaken hierzulande gehört. Die Tabake haben eine gewisse Süße, aber sparen auch nicht mit Würze.


Holländische Mischungen gehörten in Deutschland bis in die Siebziger Jahre zu den beliebtesten Sorten und sind dann durch den Boom der deutlich leichteren dänischen Geschmacksrichtung fast komplett vom Markt verschwunden. Sie enthielten häufig Tabake aus den niederländischen Kolonialgebieten in Indonesien, was den Tabaken eine ausgeprägt würzige und „zigarrige“ Note gibt. Später kamen dann auch Mischungen mit Kentucky und Orient, wie z.B. der Amphora Full hinzu. Diese Tabake hatten meist auch eine Aromatisierung, doch der würzige Tabakcharakter blieb immer erhalten. Der abgebildete Voorogst ist im übrigen ein besonders würziger und kräftiger Vertreter dieser Richtung.


Was nun folgt, ist mit Sicherheit noch diskussionswürdig, doch wir wollen es dem hervorragenden Blog von Ralf Dings gleichtun und die Kategorie „deutsche Mischung“ klar benennen. Als in den Siebziger Jahren die „dänischen Mischungen“ in Deutschland immer beliebter wurden, trafen Sie auf einen Markt, der schon deutlich von Filterfpfeifen geprägt war. So nahm der Filter zwar Schadstoffe auf, aber er nahm dem Rauch auch deutlich Aroma und Süße. Um auf diese „deutsche Besonderheit“ einzugehen, kamen mehr und mehr Tabake auf den Markt, die deutlich intensiver aromatisiert, und mit viel mehr Black Cavendish angereichert waren. Exclusiv Mixture No.2 (ehem. Wild Mango) ist ein gutes Beispiel für diese Kategorie – und einer der der Vorreiter. Die Intensität des Aromas wurde verstärkt, die Süße und der Raumduft traten deutlich in den Vordergrund und wurden ein immer wichtigeres Merkmal. Heutzutage findet man im Hause DTM wohl die qualitativ hochwertigsten Repräsentanten dieser Richtung. Tabake wie der Dan Tobacco Milonga haben ein unglaublich süßes Aroma, einen sehr angenehmen Raumduft und sind perfekt für die Bedürfnisse des Filterpfeifenrauchers angepasst. So sind also längst nicht alle aromatisierten Tabake „dänische Mischungen“, wie es oftmals heißt. Das Bild ist deutlich vielschichtiger.

Wir können uns glücklich schätzen, das der deutsche Tabakmarkt im internationalen Vergleich so vielen Geschmäckern Rechnung trägt, und der Pfeifenraucher aus einem großen Sortiment auswählen kann. Inspiration gibt es natürlich bei uns im Shop.

 

Cigarworld Lounge Events

Die regelmäßig in unserer Lounge stattfindenden Events und Seminare sind bereits eine feste Institution geworden und es freut uns immer wieder, Sie mit interessanten Events, großen Namen der Tabakbranche oder spannenden Tastings überraschen zu können. 

Auch in den nächsten Wochen lohnt es sich einige Kreuze in den Kalender zu setzen und einen Abstecher in unsere Düsseldorfer Lounge einzuplanen.

Zigarrenseminar mit Thomas Geißler – 15.08.2018

Los geht es am Mittwoch, dem 15.08.2018, mit einem Zigarrenseminar, das von Thomas Geißler, dem Repräsentant der Firma Kleinlagel (u.a. Gurkha, Epic, Kristoff, Royal Danish) begleitet wird.

Thomas Geißler

Das Seminar spricht den Genießer mit noch nicht allzu viel Erfahrung an. In gemütlicher Atmosphäre werden Themen wie die Herstellung von Premiumzigarren, ihre optimale Lagerung, Anschnitt und Anzünden sowie die geschmackliche Charakteristik der Anbaugebiete besprochen. 

Während des Seminars wollen wir selbstverständlich auch zwei bis drei Zigarren selbst verkosten.

Das Seminar startet um 19.00 Uhr und dauert ca. 2 bis 3 Stunden. Eventpreis: 25.00 € p.P.

 

La Flor Dominicana Event mit Tony Gomez – 19.09.2018

Am Mittwoch, den 19.09.2018, ist Tony Gomez, Sohn der Zigarrenlegende Litto Gomez, bei uns zu Gast.

Tony und Lito Gomez

Tony Gomez wird uns die von seinem Vater in den 1990er-Jahren gegründete Marke La Flor Dominicana näher bringen und uns zeigen, dass Zigarren aus der Dominikanischen Republik nicht immer mild sein müssen.

La Flor Dominicana

Für Furore sorgte LFD im Jahre 2016, als der renommierte Cigar Aficionado die Andalusian Bull zur Zigarre des Jahres kürte.

Welche Zigarren wir aus dem Hause LFD mit Tony rauchen werden, steht zur Zeit noch nicht fest, wir reichen die Info aber schnellstmöglich nach.

Das Seminar beginnt um 19.00 Uhr, der Eventpreis beträgt 15.00 € p.P.

 

Drew Estate Zigarrentasting mit Jonathan Drew – 24.09.2018

Am 24. September erwartet Sie ein lustiger Abend in unserer Lounge. Dafür wird Jonathan Drew, das Mastermind hinter Drew Estate, persönlich sorgen!

Jonathan Drew

Unterstützt wird er dabei von Sarah Hearton, die vor einigen Wochen Ihr Event-Debüt in unserer Lounge feierte. Jonathan und Sarah stellen uns an dem Abend das umfangreiche Drew Estate Sortiment vor und stehen Ihnen selbstverständlich auch Rede und Antwort. 

Drew Estate

Im Ticketpreis von 15.00 € p.P. sind zwei Zigarren aus dem Hause Drew Estate enthalten, sowie die Teilnahme an einem Drew Estate Merchandise Gewinnspiel. 

Als besonderes Schmankerl kündigte Jonathan an, eine noch geheime „Special Cigar“ mitzubringen.

Los geht es um 19.00 Uhr.

 

Alec Bradley Road Tour – 25.09.2018

Schon am Dienstag, dem 25. September 2018, macht die diesjährige Alec Bradley Road Tour Halt in der Cigarworld Lounge.

AB Road Tour

Der Eventpreis beträgt auch hier € 15.00 p.P. und beinhaltet die beiden an dem Abend gerauchte Zigarren, die Post Embargo Lancero sowie die Nica Puro Rosado Toro.

Zu den Produkten von Alec Bradley

An dem Abend haben Sie zudem die Möglichkeit, den limitierten Alec Bradley Road Tour 2018 Sampler mit 10 Zigarren zu einem Preis von 89.00 € zu erwerben. 

AB Road Tour 2018 Sampler

Los geht es auch diesmal um 19.00 Uhr.

Eine Übersicht all unserer Events finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Beste Grüße aus der Cigarworld Lounge

Ihr Cigarworld Team

Zigarren aus Costa Rica

Costa Rica nimmt in vielerlei Hinsicht eine Ausnahmerolle in Lateinamerika ein. So entschied sich das Land bereits 1948 dazu, seine Armee aufzulösen und das Geld lieber in Bildung und Gesundheit zu investieren. Während Lateinamerika im vergangenen Jahrhundert Diktaturen, soziale Unruhen und Bürgerkriege erlebte, blieb Costa Rica von all dem verschont, da man bereits frühzeitig sozialpolitische Maßnahmen ergriff und jeglichen Tendenzen entgegenwirkte. Costa Rica gilt heute als eines der fortschrittlichsten Länder Lateinamerikas, deckt annähernd den gesamten Energiebedarf aus regenerativen Quellen, hat mehr als ein Viertel des Staatsgebiets zu Naturschutzgebieten erklärt und wird aufgrund seiner pazifistischen Haltung auch als „die Schweiz Zentralamerikas“ betitelt.

Zigarren aus Costa Rica

Während Costa Rica in vielen Bereichen ein Vorreiter ist, steht der dortige Tabakanbau und die Zigarrenproduktion doch sehr im Schatten anderer zentralamerikanischer Länder, insbesondere in dem des nördlichen Nachbarlandes Nicaragua. Dabei ist das Angebot an Zigarren aus dem mittelamerikanischen Staat nicht gerade gering.

Costa-ricanischer Tabak wird überwiegend exportiert und als Einlagetabak (beispielsweise Rocky Patel Super Ligero) verwendet, doch mittlerweile werden vor Ort auch hochwertige Zigarren produziert, die auch immer häufiger ihren Weg nach Europa finden.

Besondere Beliebtheit findet costa-ricanischer Tabak in den Vereinigten Staaten, wird ihm doch aufgrund der klimatischen Gegebenheiten eine Ähnlichkeit mit karibischen Tabak – insbesondere kubanischem – nachgesagt.

Die wohl bekanntesten in Costa Rica ansässigen Produzenten sind Brun del Ré, Flor Real und Vegas Santiago.

Brun del Ré verwendet für beinahe sämtliche Zigarren Tabake aus Costa Rica, die – je nach Blend – mit weiteren Tabaken aus Nicaragua und der Dominikanischen Republik kombiniert werden. Die Marke trat 2006 erstmalig in Erscheinung und erfährt seit einigen Jahren steigede Beliebheit.

Brun del Ré

Flor Real – die „Königliche Blume“ – verwendet für die Herstellung seiner Premiumzigarren überwiegend Tabake aus Costa Rica und dem Nachbarland Nicaragua.

Flor Real Half Corona

Mit Vegas Santiago befindet sich auch eine Boutiquezigarrenmanufaktur auf Costa Rica.

Vegas Santiago D8Die Tabacalera wurde von Schweizer Auswanderern gegründet und blickt mittlerweile auf eine 80jährige Tradition zurück. Auch Vegas Santiago verwendet für sämtliche Serien teilweise costa-ricanischen Tabak.

Vegas Santiago Costa Rica

Von der Qualität der Zigarren aus dem Hause Vegas Santiago waren wir bereits früh überzeugt, sodass wir vor einiger Zeit unsere Factory Overrun Familie um eine costa-ricanische Serie erweiterten. Zwar werden hier überwiegend Tabake aus Ecuador und Nicaragua eingesetzt, dies schmälert den Genuss aber keineswegs.

Factory Overrun Costa Rica

Wer es extravagant mag, wird ebenfalls bei Zigarren aus costa-ricanischer Produktion fündig. Seit kurzer Zeit ist Kaneda auf dem deutschen Markt vertreten.

Kaneda Cigars

Die hochpreisigen Zigarren werden aus mittelamerikanischen Tabaken hergestellt und anschließend aufwendig mit Applikationen aus Silber- und Goldfolie von Hand verziert und in stylischen Kisten geliefert.

Wir empfehlen jedem Aficionado einmal auch fernab des „Zigarrenmainstreams“ einen Blick nach Costa Rica zu wagen. Dazu noch ein ausgezeichneter costa-ricanischer Rum aus dem Hause Ron Centenario. Es lohnt sich definitiv!

 

Schöne Grüße aus dem hochsommerlichen Düsseldorf,

Ihr Cigarworld – Team

Zigarren im Tubo – ideal für unterwegs

Draußen herrscht bestes Wetter: Ideal für einen Abstecher in den Biergarten, Grillen mit Freunden und dazu eine wunderbare Zigarre. Wer nun nicht seinen Reisehumidor bestücken und dann auch noch mitschleppen möchte, der greift am besten auf Zigarren im Tubo zurück. Auch für den Gelegenheitsaficionado sind die Tuben eine praktische Sache, um Zigarren für einige Tage ohne Humidor zuhause zu lagern.

Zigarren im Tubo

Die Auswahl ist riesig: Neben vielen Zigarren, die es nicht nur aus der Kiste gibt, sondern auch im Tubo, haben einige Hersteller auch sogenannte Tubos-only-Formate im Angebot.

Tubo bedeutet nichts anderes als „Rohr“ im Spanischen und ist eine praktische Röhre, die die Zigarre vor Beschädigungen beim Transport und vor Austrocknung an der Luft schützt. Insbesondere bei hochpreisigen Zigarren gibt es nichts Schlimmeres als feststellen zu müssen, dass aus dem Rauchvergnügen nichts wird, weil sich das Deckblatt gelöst, oder sich der Geschmack verflüchtigt hat.

Churchill Tubo

Meist sind die praktischen Tuben aus Aluminium gefertigt, mittlerweile gibt es aber auch Varianten aus Kunststoff oder – als besonderer Hingucker – aus Glas, wie bei der Rocky Patel Vintage 1999 Connecticut Robusto.

Glastubo

Bis vor einiger Zeit waren Tubos ausschließlich runden Formaten vorbehalten, box-pressed Formate hatten hier das Nachsehen. Inzwischen hat sich dies aber geändert.

box pressed tubos

So bietet Avo die Nicaragua Syncro Toro in einem eckigen Tubos an. Besonderer Clou hierbei ist, dass statt eines aufzuschiebenden Oberteils ein mit einem Scharnier angebrachter Klappdeckel verwendet wird.

Avo Syncro Tubo

Neben Avo ist nun auch Padron mit insgesamt vier Formaten der 1964 Anniversario Serie im eckigen Tubo vertreten.

Padron Tubo

Durch den beinahe luftdichten Abschluss des Tubos reifen die Zigarren in diesem langsamer und weisen meist einen intensiveren Geschmack auf als ihr Pendant aus der Kiste. Die beinahe luftdichte Atmosphäre des Tubos führt verstärkt aber auch zu einem Phänomen, mit dem die Kollegen im Kundenservice oder in unserer Lounge regelmäßig konfrontiert sind und das so manchem Aficionado den Schrecken ins Gesicht treibt: Die Tabakblüte.

Tabakblüte

Häufig werden die Ausblühungen an der Zigarre mit Schimmel verwechselt und so mancher Aficionado hat in Panik bereits die ein oder andere Zigarre vorschnell entsorgt. Zur Unterscheidung der Tabakblüte vom Schimmel möchten wir hier auf unseren Blogeintrag verweisen.

Montecristo Tubos

Die Ausblühungen lassen sich mit geringem Aufwand leicht entfernen, sind gesundheitlich gänzlich unbedenklich und stellen keinen Qualitätsmangel dar.

Beste Grüße aus dem sommerlichen Düsseldorf,

Ihr Cigarworld Team

Pfeifenmundstücke. Beschaffenheit und Materialien

Neben guter Holzqualität ist auch das Mundstück einer Pfeife nicht zu vernachlässigen. Es ist sozusagen die „Schnittstelle“ zwischen Pfeifenkopf und Raucher, und von seiner Qualität und Beschaffenheit hängt ein Gutteil der Rauchqualität einer Pfeife ab. Für viele Freehand-Pfeifenmacher ist die Herstellung eher ungeliebte Arbeit, doch ist es nicht gut genug ausgeformt, zu dick, asymmetrisch oder zu hart, hat man wenig Freude beim Rauchen der Pfeife.

Pfeifenmundstücke

Es gibt verschiedene Materialien, die heutzutage in der Pfeifenherstellung Anwendung finden. Auf die gebräuchlichsten Materialien wollen wir nun näher eingehen.

Acrylmundstück
Am häufigsten wird heutzutage Acryl verwendet. Das Material hat entscheidende Vorteile:

  • Es verfärbt sich bei längerer Benutzung nicht.
  • Es bleibt auch über längere Zeit in der Auslage der Pfeifenhändler ansehnlich und glänzend.
  • Acryl ist relativ hart, damit nur schwer durchzubeißen und robust.

Die Nachteile sollen aber auch Erwähnung finden:

  • Der Biss ist vergleichsweise dick, und damit für viele Pfeifenraucher nicht so angenehm im Mund zu halten.
  • Acryl ist relativ spröde, dadurch sind nur bestimmte Formen und Biegeradien möglich.

Durch seine gute Verarbeitungsfähigkeit auf Drehmaschinen und CNC-Fräsen wird dieses Material vorzugsweise bei Serienpfeifenherstellern verwendet. Es werden auch Mundstückrohlinge aus Acryl angeboten, die dann nur noch ein wenig für die individuelle Pfeife angepasst werden müssen.

Dennoch schaffen es einige Freehand- oder Handmade-Pfeifenmacher ein Acrylmundstück so zu bearbeiten, dass es nicht zu dick und angenehm im Mund zu halten ist. Poul Winslow und Castello sind hier insbesondere zu nennen.

Pfeifenrauchern, die sich gern mit älteren Pfeifen beschäftigen oder die Vorzüge des Materials für sich entdeckt haben, ist Parakatuschuck oder auch Ebonit (gemeint ist dasselbe) schon ein Begriff.

Auch hier wollen wir kurz auf die Vor- und Nachteile eingehen.

Vorteile:

  • Die Mundstücke können deutlich dünner ausgearbeitet werden.
  • Außerdem sind diese deutlich weicher im Biss, somit angenehmer im Mund zu tragen.
  • In der Formgebung sind dem Pfeifenmacher fast keine Grenzen gesetzt, es ist sehr bearbeitungsfreundlich.

Die Nachteile sollen nicht verschwiegen werden:

  • Ebonitmundstücke verfärben sich bei längerer Benutzung, das sogenannte „Anlaufen“.
  • Bei längerer Zeit in der Auslage der Pfeifenhändler verfärben sich die Mundstücke ebenfalls, und werden beige-grau.
  • Sie sind leichter durchzubeißen und allgemein weniger robust.

Grundsätzlich gilt, das Ebonit das „natürlichere“ Material ist. Es besteht im wesentlichen aus vulkanisiertem Kautschuck. Durch Oxidation treten allerdings Schwefelbestandteile an die Oberfläche, und das Mundstück bekommt seine charakteristische Verfärbung. Der Kontakt mit Speichel verstärkt diesen Effekt.

Pfeifenmacher und fortgeschrittene Pfeifenraucher schätzen trotzdem sein angenehmes Mundgefühl. Vor allem hochwertige Freehands und Pfeifen aus englischer Produktion verwenden heutzutage dieses Material.

Wenn man die Vorteile dieses Material zu schätzen weiß, besorgen sich viele Pfeifenraucher eine Ausrüstung um Ebonitmundstücke regelmäßig wieder ansehnlich zu polieren.


Polierscheiben, Maschinen und Polierwachse sind im Fachhandel erhältlich. Wenn man selbst zwei linke Hände oder schlicht keine Zeit oder Lust zum Polieren der Pfeifen hat, kann man die Pfeifen auch zu einem Fachmann geben, der sich bestens um seine geliebten Stücke kümmert. Besonders hervorzuheben ist die Arbeit von Christian Oehme, der seinen Service auf www.der-pfeifenputzer.de anbietet. Auch neue Mundstücke werden hier individuell angefertigt und Pfeifen repariert.

Einen kleinen Eindruck wie gerauchte Pfeifen mit Ebonit aussehen, sollten Sie hier bekommen:


Nach kurzer Bearbeitung an der Poliermaschine kann die Pfeife dann auch wieder so aussehen:


Natürlich gibt es noch weitere Mundstückmaterialien. Dazu gehört das wunderschön marmorierte Cumberland, das im Wesentlichen eine eingefärbte Variante des Ebonits ist. Es hat eigentlich dieselben Eigenschaften und verfärbt sich nicht ganz so schnell:


Verwendet wird dieses Material häufig bei hochwertigeren englischen und französischen Pfeifen, außerdem bei Freehands.

Bei der Aufzählung der Mundstückspielarten darf der Lippenbiss, auch „P-Lip“ genannt, nicht fehlen. Dieses Mundstück hat den Vorteil, dass der Rauch nicht direkt auf die Zungenspitze, sondern oben an den Gaumen gelenkt wird. So hat gerade der Anfänger den Vorteil, Zungenbrand zu vermeiden, und der Kenner schätzt, wie praktisch sich diese Mundstücke zwischen den Zähnen halten lassen. Ursprünglich hat Peterson dieses Prinzip erfunden, und Vauen bietet heutzutage fast alle Modelle wahlweise mit Lippenbiss oder herkömmlichem Mundstück an. Seltener findet man diese Variante bei Savinelli oder Hilson:

Grundsätzlich gibt es Mundstückvarianten für jede Art von Pfeifenraucher. Es gibt auch hin und wieder noch Mundstücke aus Horn, das allerdings sehr empfindlich ist.

Finden Sie es selbst heraus – sind Sie eher ein Ebonit oder Acryl-Fan?

 

170 Jahre Vauen. Sondereditionen bei Pfeifen und Tabak

Der eine oder andere dürfte es bereits bemerkt haben, es wird 170 jähriges Jubiläum in den Vereinigten Pfeifenfabriken Nürnberg gefeiert.

Zu diesem Anlass hat Vauen zum einen einen neuen Pfeifentabak mischen lassen, der wirklich ein außergewöhniches Flavour aus würzig- frischem Rosmarin- und Zitronenaroma besitzt.

Die neue Jubiläumspfeife ist wirklich eine gelungene Kombination aus einem Klassischen Shape und modernen Einflüssen, die sich vor allem in der raffinierten Applikation zeigen.

Das Holmende ist nach oben hin abgeschrägt, und ein massiver Silberring mit passender Gravur wurde aufgesetzt. So hat die Pfeife noch einen gewissen „Schwung“, aber dennoch wird der Freund klassischer Bent- Shapes nicht die Nase darüber rümpfen, denn die Gesamtkomposition wird dadurch nicht gestört.

Das Mundstück ist als Stecker ausgeführt, und lässt sich so sehr leicht vom Holm trennen. Erhältlich ist die Pfeife in drei verschiedenen Ausführungen. In glatt- braun, elegant-schwarz, und natürlich braun- sandgestrahlt zu je 170€.

Erhältlich sind die Pfeifen nur so lange der Vorrat reicht, daher sollten Liebhaber sich keine Zeit lassen, und schnell zuschlagen. Wir finden Sie jedenfalls sehr gelungen.

Exklusive Neuheiten von Pete Johnson und Don Pepin Garcia

Die Zigarrenkreationen von Pete (Tatuaje, L’Atelier) und seinem Schwiegervater Don Pepin (My Father Cigars) erfreuen sich vor allem bei Liebhabern kräftigerer Zigarren großer Beliebtheit und die beiden sahnen auch immer wieder Preise dafür ab. Wir haben nun die Chance vom deutschen Importeur dieser Zigarren bekommen, gleich drei Serien exklusiv anbieten zu können – natürlich haben wir da nicht nein sagen können! Zumal die Serien keine Unbekannten für uns sind; Sowohl die L’Atelier La Mission, wie auch die My Father La Opulencia durfte unser Team bereits auf den letztjährigen Messen probieren.

L´ATELIER LA MISSION LA DUENA DON PEPIN MY FATHER CIGARS

Die La Opulencia hat uns der Importeur Fernandez Mendoza als die „beste Zigarre 2017“ angepriesen! Entsprechend groß war unsere Erwartungen. Und wir wurden nicht enttäuscht: Unglaublich komplex und mit dem markentypischen Pfefferkick, ist sie uns in Erinnerung geblieben. Wir sind sicher, dass diese Serie nicht nur bei My Father Fans auf große Beliebtheit stoßen wird!

L´ATELIER LA MISSION LA DUENA DON PEPIN MY FATHER CIGARS

Die Robusto der La Duena, aus der Tabacalera My Father Cigars, hatten wir bereits vor einiger Zeit bei uns im Sortiment. Diese Zigarre sollte damals eigentlich garnicht nach Deutschland kommen. Da die La Duena Robusto aber Bestandteil eines Samplers war und der Importeur diese Zigarre für den deutschen Markt gegen eine andere Zigarre austauschen ließ, saß er nun auf einem Berg eigentlich wunderbarer Zigarren, die wir ihm damals natürlich gerne abgenommen haben! ;-) Geblendet wurde diese Zigarre übrigens für Pete Johnson’s Frau, also Don Pepin’s Tochter. Daher fällt diese Zigarre geschmacklich etwas aus der Reihe – was uns ganz besonders gut gefallen hatte! Denn sie kommt mit wesentlich weniger Pfeffer daher, als bei My Father sonst eigentlich typisch ist. Wir sind gespannt, ob die drei neuen Formate uns auch wieder so positiv überraschen können.

L´ATELIER LA MISSION LA DUENA DON PEPIN MY FATHER CIGARS

La Mission de L’Atelier haben wir im Torpedoformat auf der IPCPR 2017 als Sample bekommen und konnten uns somit auch schon mal ein Bild von dieser Box-presse Serie machen. Davon mal abgesehen, dass sie unserem Team wirklich unglaublich gut gefallen hat, wurde die LA MISSION DE L’ATELIER 1959 (Robusto) mit satten 94 Punkten vom renommierten Zigarrenportal Halfwheel bewertet – also auch hier Grund genug für uns zu zuschlagen! ;-)

L´ATELIER LA MISSION LA DUENA DON PEPIN MY FATHER CIGARS

Hier die drei exklusiv bei erhältlichen Serie im Überblick:

L´ATELIER LA MISSION LA DUENA DON PEPIN MY FATHER CIGARS

Schöne Grüße aus Düsseldorf – Ihr Cigarworld Team

HU- Tabake jetzt auch bei Cigarworld erhältlich

Einigen Pfeifenrauchern dürfte es schon aufgefallen sein. Ab sofort sind bei uns die in Kennerkreisen so beliebten HU- Tabake von Hans Wiedemann erhältlich. Und es gibt sie gewiss nicht an jeder Straßenecke. Wir sind einer von wenigen Fachhandelspartnern in Deutschland.

Diese Tabake haben sich in den letzten fünf Jahren einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Pfeifenraucher aus aller Welt beneiden uns deutsche Pfeifenraucher darum, auf so interessante Tabake zurückgreifen zu können.

Dahinter steckt Hans Wiedemann, der seit Jahrzehnten in der Pfeifenszene verwurzelt ist, und sein eigenes Label gegründet hat. Gefertigt werden HU- Tabake bei Kohlhaase & Kopp, sowie bei Dan Tobacco- aber die Kreation des Blends lässt sich Herr Wiedemann selbst nicht nehmen! So ist jeder HU Tabak in dieser Form einzigartig, und nicht mit anderen Tabaken zu vergleichen.

Die Blends haben Ihre größten Stärken im Bereich Flake, Latakiamischungen und auch Burley. Aber auch für Freunde ungewöhnlicherer Zusammenstellungen z.B. mit Kentucky, oder auch exotischen Aromatiserungen hat HU einiges zu bieten

Da die Tabake immer individuell gemischt werden müssen, kann es auch schon mal zu Lieferengpässen kommen. Kenner sind sich dessen aber bewußt, und bevorraten sich mit Ihren Lieblingstabaken entsprechend.

Als neusten Familienzuwachs wollen wir den Darkwood Scenery etwas besser herausstellen, der mit einer ungewöhnlichen Aromenkombination aus Süßholz, Nelken, Pfeffer und Sandelholz aufwartet, und aus einer gut mittelkräftigen Tabakbasis besteht.

Auch der White Horses soll nicht unerwähnt bleiben. Die Tabakbasis besteht aus süßem Virginia, Kentucky, etwas Havanna Blattgut und Perique. Die Freunde naturbelassener Tabake, die auch mal auf Latakia verzichten können, werden mit Sicherheit hellhörig!

Zu der beliebtesten Serie innerhalb des HU- Sortiments hat sich die African Line entwickelt. Und als Ergänzung dieser ist im Mai diesen Jahres der Manyara dazugekommen. Wir wollen an dieser Stelle einmal ausnahmsweise den Hersteller zu Wort kommen lassen. Glücklicherweise sind Tabakbeschreibungen von HU immer sehr genau und zutreffend:

„Manyara ist ein mittelkräftiger aber vollwürziger Blend. Firecured Virginia, kräftiger Burley, reichlich Louisiana Perique, Darkfired Kentucky als ready rubbed Flake und Ribbon Cut, Orient, sowie ein Hauch Brazil und eine Spur Latakia. Diese imposante Zutatenliste ist Garant für den sehr vielschichtigen Geschmack, der stets zwischen holzwürzigen, ledrig-süßen, erdigen, schokoladigen und ätherischen Geschmacksnoten pendelt. Der Manyara beweist aufs Trefflichste das Kentuckymischungen nicht monoton und übermäßig stark sein müssen. Ein Blend für Freunde würziger, tabakechter Mischungen die auf einen nuancierten Geschmack Wert legen.“

Wir finden die HU Tabake sind eine tolle, sehr individuelle Ergänzung des Sortiments, und können nur dazu aufrufen, den einen oder anderen zu probieren!

Kafie 1901 und San Jeronimo Zigarren

Seit einiger Zeit erreichten uns immer wieder Anfragen unserer Kunden und interessierter Aficionados, wann denn die Zigarren der Marke Kafie 1901 auf dem deutschen Markt verfügbar sein werden. Die Antwort lautet: Ab sofort!Kafie 1901 Sortiment

Die Geschichte der jungen Marke ist ungewöhnlich: Die Familie Kafie stammte ursprünglich aus England und wanderte im Jahre 1901 nach Mittelamerika, genauer nach Honduras, aus. In den 1970er Jahren emigrierte die Familie in die USA, wo der Inhaber und Gründer der Marke, Dr. Gaby Kafie, zum Arzt ausgebildet wurde und bis zu der Entscheidung, seine Leidenschaft im Jahre 2013 zum Beruf zu machen, auch praktizierte.

Kafie Logo

Zu Beginn wurden die Zigarren von der Familie Reyes gefertigt, seit Anfang des letzten Jahres lässt man die jährlich knapp 150.000 Zigarren von 20 Mitarbeitern in einer eigenen Tabacalera in Danli, Honduras produzieren.

Kafie 1901 Don Fernando Maduro

Die umfangreichste Serie ist die mittelkräftige Don Fernando Maduro, die fünf Formate – von der klassischen Robusto bis zur Torpedo – umfasst und als die „Signature“-Linie bezeichnet werden kann.

Für die Don Fernando Maduro wird ein fünf bis sechs Jahre altes Deckblatt aus Nicaragua verwendet. Das honduranische Umblatt sowie die aus Nicaragua und Honduras stammende Einlage reifen vor der Verarbeitung für drei bis vier Jahre.

Für die Liebhaber milder Zigarren ist die Kafie 1901 Connecticut in zwei Formaten – Robusto und Churchill – verfügbar.

Kafie 1901 Connecticut

Für die Zigarren wird ein heller ecuadorianischer Shade verwendet, das Umblatt stammt aus Honduras und die Einlage ist eine harmonische Mischung aus nicaraguanischen und dominikanischen Tabaken.

Neben den beiden Serien Don Fernando Maduro und Connecticut gibt es noch zwei Einzelformate:

Die San Andres Grande im beeindruckenden Format von 6,5 x 60.

Kafie 1901 San Andres Grande

Das bei dieser Boxpressed Zigarre verwendete Deckblatt ist ein mexikanischer San Andres, das Umblatt stammt aus Honduras, die Einlagetabake aus Brasilien, Nicaragua und der Dominikanischen Republik.

Die zweite Zigarre ist die Kafie 1901 Sumatra VI Sixto (6 x 60).

Kafie 1901 Sumatra

Um die dominikanische und nicaraguanische Einlage, dem aus Honduras stammenden Umblatt, schmiegt sich hierbei ein ecuadorianischer Sumatra-Decker.

Neben der Produktion von Zigarren mit eigenem Namen erwarb die Familie Kafie vor kurzem die Markenrechte an San Jeronimo, der ältesten offiziell eingetragenen Zigarrenmarke Honduras. Die Zigarren selbst werden wie die übrigen „Kafies“ in der familieneigenen Tabacalera produziert.

San Jeronimo Cigars

Erhältlich sind die San Jeronimo Zigarren in drei Serien Classic, Connecticut und Maduro jeweils im Gordo-Format.

Bei dem umfangreichen Sortiment sollte wohl für jeden Aficionado etwas dabei sein und wir wünschen viel Spaß beim „Durchrauchen“ des Sortiments ;-)

 

Schöne Grüße aus dem sonnigen Düsseldorf und ein schönes Wochenende,

Ihr Cigarworld Team