Gemeinsam gegen höhere Tabaksteuern – jetzt helfen!

Auf den ersten Blick klingt es harmlos. Denn eine Anpassung der Tabaksteuer gab es in der Vergangenheit immer wieder. Doch der gegenwärtige Entwurf des Finanzministeriums hat es in sich. Für Zigarren und Zigarillos sieht er eine Steigerung von unglaublichen 1.332 Prozent vor. Auch Pfeifentabak soll erheblich teurer werden. Die Motive dahinter sind mehr als offensichtlich: Die notorisch klamme Bundesregierung möchte uns Genussrauchern ans Portemonnaie, um anderswo Haushaltslücken zu füllen.

Eine unverhältnismäßige Steuererhöhung

Bereits Anfang Juli wurde ein Gesetzentwurf beschlossen, aber noch nicht vom Bundestag verabschiedet. Er sah eine jährliche Tabaksteuererhöhung von 2027 bis 2030 vor. Um die GKV-Reform zu finanzieren, verschärft man diese Pläne nun drastisch. Die Formulierungshilfe für einen Änderungsantrag von CDU/CSU und SPD sieht eine Erhöhung der Ad-valorem-Steuer auf Zigarren und Zigarillos von derzeit 1,47 auf geplante 21,05 Prozent vor. Diese Steigerung um das 14-Fache wäre laut Branchenverband der Zigarrenindustrie eine in der Geschichte der Bundesrepublik einmalige Maßnahme und „ein Vorschlag mit vernichtender Wirkung für Branche und Fachhandel“.

Argumentiert wird mit Gesundheitsschutz. So begründete der Kanzleramtsminister und designierte CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Thorsten Frei die Pläne in der ARD damit, „dass man eine ungesunde Lebensweise in Rechnung stellt“. Doch im Bundestag macht längst das Wort „Haushaltskonsolidierung“ die Runde. Wir haben Verständnis für beides. Natürlich birgt der Tabakkonsum Risiken, und auch ein Staat will solide finanziert sein. Doch die Absichten der Regierung gehen zu weit.

Genussraucher werden übermäßig belastet

Die Preise für Zigarren, Zigarillos oder Pfeifentabak werden so stark erhöht wie für kein anderes Tabakprodukt. Auch der häufig zitierte Jugendschutz ist kein überzeugendes Argument. Wer zu Zigarre, Zigarillo oder Pfeife greift, ist in der Regel nicht der Teenager, den die Industrie mit coolen Versprechen lockt. Wir sind zumeist über 35, rauchen gelegentlich und aus Lust.

Hinzu kommt, dass Tabakwaren ohnehin schon mehrfach besteuert sind. Neben der angesprochenen Tabaksteuer unterliegen sie wie alle Produkte auch der Mehrwertsteuer, die mit einem höheren Verkaufspreis ebenfalls ansteigt. Gleichzeitig plant die EU durch eine Änderung der Tabaksteuerrichtlinie, die für die Gesetzgebung in den Mitgliedstaaten bindend ist, weitere Steuererhöhungen.

Wir Genussraucher sind gerne bereit, unseren Beitrag zu Gesundheitsvorsorge und Staatsfinanzen zu leisten. Aber verhältnismäßig sollte er sein. Wir wehren uns nicht gegen eine Steuererhöhung für Zigarren, Zigarillos oder Pfeifentabak im Rahmen der bisherigen Anpassungen. Doch wir treten dieser völlig maßlosen Vervielfachung zum Stopfen von Finanzlöchern entgegen.

Gemeinsam für eine angemessene Besteuerung

Und das können wir nur gemeinsam. Werden wir aktiv und nutzen wir die Möglichkeiten zur demokratischen Beteiligung. Schreiben Sie Ihrer Bundestagsabgeordneten oder Ihrem Bundestagsabgeordneten. Fordern Sie die Volksvertreter auf, Zigarren, Zigarillos und Pfeifentabak von den aktuellen Plänen auszunehmen und sie stattdessen angemessen zu besteuern.

So schreiben Sie Ihrem Abgeordneten:

  1. Auf der Website des Deutschen Bundestags können Sie sich durch Eingabe Ihrer Postleitzahl die Abgeordnete oder den Abgeordneten für Ihren Wahlkreis anzeigen lassen: www.Bundestag.de/Abgeordnete
  2. Klicken Sie anschließend auf den Namen oder das Foto der Person. Das Feld „Kontakt“ führt Sie zu einem Eingabeformular, über das Sie unseren Mustertext in die Felder „Betreff“ und „Nachricht“ kopieren.
  3. Nun müssen Sie nur noch Ihre E-Mail-Adresse eintragen, die Datenschutzhinweise akzeptieren und abschicken – schon landet Ihr Appell bei der oder dem Abgeordneten Ihres Wahlkreises!

Je mehr sich beteiligen, umso stärker werden wir von der Politik wahrgenommen. Also machen Sie mit, damit es uns gemeinsam gelingt, diese astronomische Steuer für die kleine Freude des Alltags abzuwenden!

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Musteranschreiben an die Bundestagsabgeordneten

Als in Ihrem Wahlkreis ansässige Person fordere ich Sie auf, gegen die Tabaksteuererhöhung in der geplanten Form zu stimmen. Die Abgaben auf Zigarren, Zigarillos und Pfeifentabak steigen dabei in einem völlig maßlosen Umfang. Ich erwarte, dass die Steuer auf diese Genussmittel in einem vertretbaren Maße, etwa gemäß bisheriger Anpassungen, erhöht wird.

Eine Erhöhung der ad-valorem-Steuer von derzeit 1,47 auf 21,05 Prozent für Zigarren und Zigarillos wäre nicht nur ein in der Geschichte der Bundesrepublik beispielloser Vorgang. Die Steigerung um das 14-fache hätte auch eine verheerende Wirkung auf die gesamte Branche. Und das, obwohl dadurch kein nachweislicher Gesundheitsschutz erreicht würde.

Zigarren, Zigarillos und Pfeifen sind kein Sucht-, sondern ein Genussmittel. Will man den Gesundheitsschutz fördern, setzen die aktuellen Steuerpläne an der falschen Stelle an. Denn Zigarre, Zigarillo oder Pfeife stehen als Nischenprodukte für eine gelegentliche Auszeit im Alltag, nicht für ständiges Rauchen aus Abhängigkeit.

Zudem sind Zigarre, Zigarillo und Pfeife Kulturgüter. Sie haben die europäische Geschichte mitgeprägt, auch wirtschaftlich. Noch heute sind bundesweit rund 1.600 Menschen in der Tabakproduktion beschäftigt, den Fachhandel nicht mitgerechnet. Werden Zigaretten nahezu vollautomatisiert gefertigt, steckt hingegen in Zigarren, Zigarillos und Pfeifentabak viel personalintensive Handarbeit – ein starkes Plus für den Standort Deutschland.

Treibt man die Steuer nun in astronomische Höhen, erzielt der Staat keine Mehreinnahmen. In diesem preissensiblen Sektor entsteht durch rückläufigen Konsum ein Verlustgeschäft, das einer Branche und dem Fiskus irreparablen Schaden zufügt.

Ich fordere Sie daher auf, gegen die maßlose Tabaksteuererhöhung zu votieren und sich stattdessen für eine angemessene Besteuerung von Zigarren, Zigarillos und Pfeifentabak einzusetzen.

 

Lucifer’s Pipes von Wolfram Bücker: Handarbeit zum Preis einer Serienpfeife

Pfeifenbau mit einem pragmatischen Ansatz

Hinter Lucifer’s Pipes steht der deutsche Pfeifenmacher Wolfram Bücker. Seine Pfeifen nehmen eine besondere Stellung ein: Sie werden von Hand gefertigt, bewegen sich preislich jedoch häufig in einem ähnlichen Rahmen wie hochwertige Serienpfeifen.

Dieses außergewöhnlich interessante Preis-Leistungs-Verhältnis wird durch eine effiziente Arbeitsweise möglich. Wolfram Bücker verwendet eine Drechselbank, mit der sich bestimmte Arbeitsschritte schneller und rationeller ausführen lassen. Trotzdem entsteht keine industrielle Serienware. Jede Pfeife wird individuell bearbeitet, fertiggestellt und geprüft.

Warum heißen die Pfeifen Lucifer’s Pipes?

Der Markenname bezieht sich auf Lucifer als „Lichtbringer“. Das lateinische Wort setzt sich aus den Begriffen für Licht und Bringen beziehungsweise Tragen zusammen. Auf seiner eigenen Website greift Wolfram Bücker zudem augenzwinkernd die Geschichte des gefallenen Engels auf. Der Name ist daher weniger als düstere Botschaft zu verstehen, sondern vielmehr als bewusst gewählte, eigenwillige Bezeichnung mit einem gewissen rebellischen Humor.

Jede Pfeife ist einzeln nummeriert

Jede Lucifer’s Pipe erhält eine fortlaufende Nummer. Dadurch lässt sich nachvollziehen, die wievielte Pfeife Wolfram Bücker gefertigt hat. Das macht jedes Exemplar zugleich zu einem kleinen Dokument seiner handwerklichen Entwicklung.

Als Material verwendet er hauptsächlich Bruyère, verarbeitet aber auch Mooreiche und Olivenholz. Die unterschiedlichen Hölzer bringen jeweils eigene Farben, Maserungen und Eigenschaften mit.

Schlanke Holme mit 9-mm-Filterbohrung

Viele seiner Pfeifen besitzen keinen auffallend kräftigen Holm. Trotzdem sind sie häufig mit einer 9-mm-Filterbohrung ausgestattet. Das ist besonders für Pfeifenraucher interessant, die mit Filter rauchen, aber schlanke und ausgewogene Formen bevorzugen.

Wolfram Bücker bezeichnet seine Pfeifen selbst nicht als High Grades. Sein Anspruch ist ein anderer: Er fertigt handgemachte Pfeifen mit guten Raucheigenschaften und einem überzeugenden Gegenwert. Gerade darin liegt die Stärke von Lucifer’s Pipes.

Regelmäßig auf Pfeifenmessen vertreten

Wolfram Bücker ist häufig auf Pfeifenmessen und vergleichbaren Veranstaltungen anzutreffen. Dort können Besucher seine Pfeifen betrachten und direkt mit dem Pfeifenmacher sprechen.

Im Fachhandel sind Lucifer’s Pipes nur selten zu finden. Wir sind der einzige große Online-Händler, der seine Pfeifen führt. Daneben werden einzelne Modelle noch von kleineren Fachhändlern in Berlin angeboten.

Lucifer’s Pipes sind damit eine interessante Wahl für Pfeifenraucher, die ein handgefertigtes und nummeriertes Einzelstück suchen, ohne in die Preisregion klassischer High-Grade-Pfeifen einzusteigen.

Impressionen von der Worther Pfeifenmesse und der Como International Pipe Show

Hier wieder ein paar Eindrücke aus Worth und auch aus Como. Ich selbst konnte, nur wenige Kilometer von meinem Zuhause entfernt, die Messe in Worth besuchen. Mein Kollege Kristof Szabo war letztes Wochenende in Como vor Ort.

Beide Messen waren angenehm besucht, und dank gutem Marketings waren die Pfeifenmacher mit den Verkäufen zufrienden.

Tabula Rasa bei Henrik Kroll, er war innerhalb weniger Minuten ausverkauft.

Frau Kirsch, im Hintergrund die Mutter von Thomas Kalmar, der selbst auf der Pfeifenshow in Como war.

Wolfram Bücker und Werner Eisenreich (Fotos).

Auf die Pfeifen von Wolfram Bücker (Lucifer’s Pipes) werden wir in einem gesonderten Beitrag noch näher eingehen. Handgemachte, handwerkliche Pfeifen für erschwingliche Preise. Wir denken, sowas hat auch im Handel einen Platz verdient.

Der „Piepenmaaker“ John Rainer Maak.

Der geniale, unglaublich präzise Martin Kägi.

…und ein paar seiner sehr gefragten Pfeifen.

Jan Benedetto aus Wuppertal.

Pfeifen von Klaus Paffen.

Wenn Marc Prokein einmal dazu kommt, mehr Pfeifen herzustellen, werden bestimmt auch bei uns seine Pfeifen zu finden sein. Derweil können wir nur dringend dazu raten, seine Pfeifen genauer anzuschauen. Handwerklich auf oberstem Niveau und trotzdem sehr erschwinglich!

Wolfram Benz mit seinen Pfeifen.

Blick in die Runde.

Die schattigen Sitzplätze draußen waren gut besucht.

Ich hatte das Vergnügen Denton Gandy, ehemals Mac Baren wiederzutreffen. Der Mann ist glücklicherweise in der Branche geblieben, aber zur Zigarre (Gurkha) gewechselt. Das ändert jedoch nichts daran, dass er weiterhin Feuer & Flamme für die Pfeife ist.

Wunderbares Wetter und wunderbarer Ausblick.

Zur Messe in Como gehörte ebenfalls der Besuch der Pfeifenmanufkatur Castello.

Holzvorräte, die vor der Verarbeitung trocknen und reifen.

Die Prunkvolle Veranstaltungshalle.

„Bekannte Gesichter“ Jürgen Moritz und Frank Axmacher.

 

Dieses Wochenende: Pfeifenmessen Worth und Como zeitgleich!

Ein ungewöhnliches Wochenende für Pfeifenfreunde: Worth und Como zeitgleich im Juni 2026

Am Wochenende des 20. Juni 2026 steht die Pfeifenwelt vor einer seltenen Situation: Zwei bedeutende Veranstaltungen finden zeitgleich statt. Während sich im schleswig-holsteinischen Worth die norddeutsche Pfeifenszene trifft, feiert am Comer See in Italien eine neue internationale Messe ihre Premiere. Für viele Pfeifenraucher, Sammler und Pfeifenmacher bedeutet das eine durchaus schwierige Entscheidung. (pfeifenmesse-worth.de)

Worth: Familiäre Atmosphäre mit handwerklichem Schwerpunkt

Die Pfeifenmesse in Worth hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Termin im Kalender vieler deutscher Pfeifenraucher entwickelt. Ursprünglich entstand die Veranstaltung als Gedenktreffen für den legendären Pfeifenmacher Rainer Barbi. Mittlerweile hat sie sich zu einer etablierten Messe entwickelt, ohne dabei ihren familiären Charakter verloren zu haben.

Am 20. Juni 2026 öffnet die Messe erneut ihre Tore in der Eventscheune in Worth. Der Schwerpunkt liegt traditionell auf handwerklich arbeitenden Pfeifenmachern aus Deutschland, Dänemark, der Schweiz und dem Elsass. Anders als viele größere Veranstaltungen steht hier nicht der Handel mit Estates im Vordergrund, sondern der direkte Austausch zwischen Pfeifenmachern und Besuchern, und deren handgemachte Pfeifen.

Gerade diese persönliche Atmosphäre macht den Reiz der Veranstaltung aus. Viele Besucher kommen nicht nur zum Kaufen, sondern vor allem zum Fachsimpeln, Pfeiferauchen und Wiedersehen mit Freunden aus der Szene. Dennoch ist die Messe bei den Pfeifenmachern besonders beliebt, weil trotz der bescheidenen Größe gut von den Pfeifenrauchern gekauft wird.

Como: Italien startet ein internationales Prestigeprojekt

Zeitgleich findet vom 19. bis 21. Juni 2026 erstmals die „International Pipe Show“ in Como statt. Die Veranstalter verfolgen dabei einen deutlich internationaleren Ansatz. Im historischen Teatro Sociale mitten in der Altstadt von Como sollen Pfeifenmacher, Sammler und Händler aus aller Welt zusammenkommen.

Die Messe versteht sich als Schaufenster für hochwertiges Pfeifenhandwerk auf internationalem Niveau. Inspiriert vom Geist der französischen Pfeifenstadt Saint-Claude möchten die Organisatoren einen Treffpunkt schaffen, an dem sich die besten Kunsthandwerker der Szene präsentieren können. Neben der eigentlichen Ausstellung sind Werksbesichtigungen, Abendveranstaltungen und zahlreiche Möglichkeiten zum Networking geplant.

Dass als Veranstaltungsort ausgerechnet Como gewählt wurde, kommt nicht von ungefähr. Die Region gehört seit Jahrzehnten zu den Zentren italienischer Pfeifenkultur und hat zahlreiche bekannte Pfeifenmacher hervorgebracht.

Konkurrenz oder Bereicherung?

Die Terminüberschneidung dürfte für einige Aussteller und Besucher problematisch sein. Pfeifenmacher können nicht gleichzeitig an beiden Orten präsent sein. Auch Sammler, die gewöhnlich mehrere europäische Messen besuchen, werden sich entscheiden müssen.

Andererseits zeigt die Situation auch, wie lebendig die Pfeifenszene trotz aller Herausforderungen geblieben ist. Noch vor wenigen Jahren wäre es kaum vorstellbar gewesen, dass an einem einzigen Wochenende zwei Veranstaltungen dieser Größenordnung stattfinden.

Während Worth für Bodenständigkeit, persönliche Gespräche und die deutsche Pfeifenmacher-Szene steht, setzt Como auf internationales Flair und hochklassiges Kunsthandwerk. Beide Veranstaltungen verfolgen unterschiedliche Konzepte und sprechen teilweise auch unterschiedliche Zielgruppen an.

Ein gutes Zeichen für das Pfeiferauchen

Letztlich profitieren Pfeifenraucher von dieser Entwicklung. Die gleichzeitige Existenz einer etablierten, familiären Messe im Norden Deutschlands und einer neuen internationalen Veranstaltung in Italien zeigt, dass das Interesse an handgemachten Pfeifen weiterhin groß ist.

Ob man sich nun für Worth oder Como entscheidet – am Wochenende des 20. Juni 2026 wird die europäische Pfeifenwelt auf jeden Fall in Bewegung sein. Und vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft: Das Pfeifenhandwerk lebt, entwickelt sich weiter und findet auch im Jahr 2026 neue Wege, Menschen zusammenzubringen.

McLintock ist Geschichte, es lebe House of Smoke!

Gute Neuigkeiten für Liebhaber der McLintock-Pfeifentabakserie, die in den letzten Monaten still und leise vom Markt verschwunden ist. Zwar gibt es hier und da noch Restbestände, doch von langjährigen Klassikern wie „Red N“ (ehemals Rednut), „Wild C“ (ehemals Wild Cherry) oder „Black C“ (ehemals Black Cherry), ist kaum noch etwas zu finden.

Wie kam es dazu?

Zunächst muss man festhalten, dass die Marke zur Ermuri, der bekannten Einkaufsgenossenschaft für den Tabakwareneinzelhandel, gehört. Produziert wurden die McLintock-Tabake ursprünglich bei der Berliner Firma Planta.

Nachdem Planta 2019 von Mac Baren übernommen worden war, wechselte die Produktion zu Mac Baren in Dänemark. Viele Kenner begrüßten den Wechsel, denn die Mischungen gewannen deutlich an Qualität.

Nachdem die STG das Unternehmen Mac Baren 2024 übernahm, wurden „Private Label“-Aktivitäten nahezu komplett eingestellt. McLintock hatte keinen Produzenten mehr, und so musste sich die Ermuri um einen neuen Hersteller bemühen.

Dieser wurde mit DTM (Dan Tobacco) gefunden. Zwar laufen die Mischungen nun nicht mehr unter dem Label McLintock, sondern unter House of Smoke, doch die einzelnen Sorten wurden beibehalten.

So haben Freunde der Mischungen Gelegenheit, ihre Lieblingstabake weiter zu genießen. Man blieb so nah, wie es ging, an den Originalmischungen. Black C und Wild C sind waschechte Hocharomaten, wie man es von Blue Note, Shannon oder Danske Drøm kennt. Der Red N. ist wie auch die ursprüngliche Mischung etwas würziger und bringt den nussigen Burley besonders gut zur Geltung.

Wir begrüßen außerordentlich, dass sich alle Beteiligten dazu entschlossen haben, diese traditionsreiche Linie weiterzuführen, wenn auch unter dem Label „House of Smoke“, das ebenfalls seit vielen Jahren zur Ermuri gehört.

Online Ticketverkauf für die CIGARWORLD Hausmesse startet am 10.06.2026

Unsere CIGARWORLD Hausmesse findet auch in diesem Jahr wieder hier in Düsseldorf statt – Termin ist der 12.09.2026. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke, interessante Produktneuheiten und viele Gelegenheiten zum persönlichen Austausch in entspannter Atmosphäre.

Erstmals findet die Hausmesse im Rahmen unseres neuen Düsseldorfer Store-Konzepts statt. Die neugestalteten Räumlichkeiten schaffen ein modernes, offenes Umfeld und rücken das Messeerlebnis noch stärker in den Mittelpunkt.

Mit dem neuen Konzept verändern sich auch die Schwerpunkte der Veranstaltung: Auf klassische Seminare verzichten wir in diesem Jahr bewusst. Stattdessen möchten wir den direkten Austausch mit Herstellern, Importeuren und Markenvertretern intensivieren. So bleibt mehr Raum für persönliche Gespräche, neue Entdeckungen und den unkomplizierten Dialog rund um Zigarren, Genuss und Neuheiten aus der Branche.

Der Ticketverkauf startet am Mittwoch, den 10. Juni 2026 um 12:00 Uhr exklusiv online hier im Shop. Bitte beachten Sie, dass die Tickets auch diese Jahr wieder limitiert, erstmals personalisiert sind (die Namensabfrage findet im Bestellprozess statt) und ausschließlich online erworben werden können.

Zu den Tickets.

Wir freuen uns darauf, Sie am 12.09.2026 bei unserer Hausmesse begrüßen zu dürfen.

Ihr Cigarworld Team

Eike Hallmann und Halunke Pipes

Eike Hallmann und Halunke Pipes – Handgemachte Freehand-Pfeifen aus Deutschland

Die Welt handgefertigter Pfeifen lebt von Persönlichkeiten, die ihre eigene Handschrift entwickeln und bewusst abseits industrieller Serienfertigung arbeiten. Einer dieser Namen ist Eike Hallmann, Gründer der Marke Halunke Pipes. Seine Pfeifen stehen für individuelle Formen, sorgfältige Handarbeit und die sichtbare Leidenschaft für den Werkstoff Holz. Bei Cigarworld finden sich seine Arbeiten unter der Bezeichnung Halunke Freehand.

Vom Elektroniker zum Pfeifenmacher

Eike Hallmann wurde am 27. Januar 1988 in Wilhelmshaven geboren. Beruflich entschied er sich zunächst für einen technischen Weg und absolvierte nach seiner Schulzeit eine Ausbildung zum Elektroniker. In diesem Beruf arbeitet er bis heute. Parallel dazu begleitete ihn jedoch schon früh eine ganz andere Leidenschaft: die Arbeit mit Holz.

Bereits als Kind verbrachte Hallmann viel Zeit in der Hobbywerkstatt seines Vaters. Dort entstanden erste handwerkliche Erfahrungen, lange bevor das Thema Pfeifenbau überhaupt eine Rolle spielte. Ein prägender Moment folgte, als Vater und Sohn gemeinsam eine vorgebohrte Bruyère-Kantel geschenkt bekamen. Dieses Geschenk führte dazu, dass sein Vater begann, eigene Pfeifen zu fertigen. Eike Hallmann unterstützte ihn dabei und lernte auf diese Weise die Grundlagen des Pfeifenmachens kennen.

Wie so oft rückten andere Lebensabschnitte und Prioritäten das Hobby zunächst in den Hintergrund. Die Faszination für das Material und die handwerkliche Arbeit verschwand jedoch nie vollständig. Jahre später entschied sich Hallmann schließlich dazu, den Pfeifenbau wieder aktiv aufzugreifen.

Screenshot

Der Weg zur eigenen Marke

Was zunächst mit einzelnen Versuchen begann, entwickelte sich schnell weiter. Mit jeder neuen Pfeife wuchs die Erfahrung im Umgang mit Bruyèreholz, Werkzeugen und Formen. Nach mehreren erfolgreichen Arbeiten entstand die Erkenntnis, dass sich die Fertigung vollständig eigenständig umsetzen ließ.

Gerade dieser kreative Prozess wurde für Hallmann immer wichtiger. Die Kombination aus handwerklicher Präzision, gestalterischer Freiheit und der Arbeit mit natürlichen Materialien entwickelte sich zunehmend zu einer echten Leidenschaft. Ende 2022 fiel schließlich die Entscheidung, den nächsten Schritt zu gehen und die eigenen Pfeifen nicht nur für den privaten Gebrauch herzustellen.

Im Jahr 2023 gründete Eike Hallmann die Marke Halunke Pipes. Seitdem fertigt er unter diesem Namen handgemachte Pfeifen mit klar erkennbarer eigener Handschrift.

Halunke Pipes – Freehand mit Charakter

Die Pfeifen von Halunke Pipes bewegen sich überwiegend im Bereich moderner Freehand-Formen.

Viele Modelle zeichnen sich durch organische Linienführungen und markante Übergänge aus. Hallmann orientiert sich nicht streng an klassischen Pfeifenformen, sondern nutzt die natürliche Maserung des Holzes als Ausgangspunkt für die spätere Gestaltung. Dadurch entwickelt jede Pfeife ihre eigene Dynamik. Kompakte, aber doch detailreich ausgearbeitete Formen spielen bei ihm eine Große Rolle. Dublin-Shapes und Bulldog-Variationen findet man sehr häufig.

Besonderes Augenmerk legt er auf die verwendeten Materialien. Die meisten Pfeifen werden mit Ebonit-Mundstücken ausgestattet, die nicht nur angenehm im Biss liegen, sondern auch optisch gut mit den natürlichen Werkstoffen harmonieren. Ergänzt werden viele Modelle durch Zierelemente aus edlen Hölzern oder Horn. Diese Details verleihen den Pfeifen zusätzliche Individualität, ohne dabei aufdringlich zu wirken.

Handarbeit und Materialverständnis

Wer sich intensiver mit handgemachten Pfeifen beschäftigt, erkennt schnell, wie entscheidend Erfahrung und Materialverständnis für das Endergebnis sind. Genau hier liegt eine der großen Stärken von Halunke Pipes.

Von der Auswahl der Bruyère-Kantel bis zum letzten Finish entsteht jede Pfeife in sorgfältiger Handarbeit. Dabei geht es nicht nur um die äußere Form, sondern ebenso um technische Aspekte wie Bohrung, Zugverhalten und Balance. Trotz der oft freien Gestaltung sollen die Pfeifen alltagstauglich bleiben und ein angenehmes Rauchverhalten bieten.

Die sichtbare Handarbeit gehört bewusst zum Charakter der Marke. Halunke Pipes verfolgt nicht das Ziel steriler Perfektion. Vielmehr entstehen Pfeifen mit Persönlichkeit, bei denen Material, Form und handwerklicher Ausdruck im Mittelpunkt stehen.

Halunke Freehand bei Cigarworld

Mit der Aufnahme bei Cigarworld erreicht Halunke Pipes inzwischen auch ein breiteres Publikum unter Pfeifenrauchern und Sammlern. Unter der Bezeichnung Halunke Freehand finden sich regelmäßig neue Einzelstücke mit unterschiedlichen Formensprachen und Materialkombinationen.

Gerade Liebhaber handgefertigter Pfeifen schätzen dabei die Individualität der Modelle. Keine Pfeife gleicht exakt der anderen. Statt industrieller Gleichförmigkeit entstehen charakterstarke Unikate mit klar erkennbarer Handschrift ihres Machers.

Damit gehört Eike Hallmann zu einer jungen Generation deutscher Pfeifenmacher, die traditionelle Handwerkskunst mit modernen Freehand-Ideen verbindet. Seine Arbeiten zeigen, dass der handgemachte Pfeifenbau auch heute noch Raum für neue Impulse und eigenständige Gestaltung bietet.

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Foto-Bericht von der Stuttgarter Pfeifenmesse 2026 „Pfeiferei“

Die diesjährige Stuttgarter Pfeifenmesse „Pfeiferei“ fand am 28.03.2026 wieder im Stadtteil Vaihingen statt.

Dieses Mal nicht in der „Alten Kelterei“, einem historischen Gebäude der Stadt Stuttgart, sondern im Hotel Vienna House, in dem ohnehin der größte Teil der Aussteller und Besucher untergebracht waren.

Der Vorteil daran war: Deutlich mehr Platz, deutlich mehr Licht, und man stand sich so nicht mehr gegenseitig im Weg. Zudem waren die Wege kurz und trocken. Der Nachteil liegt auf der Hand: Natürlich verlor so die Atmosphäre etwas von ihrem alten Charme.

Dennoch eine gelungene Veranstaltung, die von Folkmar Schiek und seinem Team auf die Beine gestellt wurde.

Wir freuen uns auf die nächste Messe 2027!

Die Veranstaltung steht übrigens der Öffentlichkeit offen und ist nicht auf Fachbesucher beschränkt. Jeder Pfeifenfreund ist eingeladen und kann gerne bei den Pfeifenmachern einkaufen.

Piero Vitale und Michele Sottocasa. Bei uns seit letztem Jahr im Sortiment, und auch dieses Jahr haben wir wieder beherzt zugegriffen.

Roland Kirsch im Kundengespräch

Links Jürgen Moritz, rechts Frank Axmacher, im Gespräch mit Holmer Knudsen

Die Messe war gut besucht.

Hier Tine Balleby mit ihrem Vater Kurt

Am Stand mit Holmer Knudsen

 

Besonders freuen wir uns auf eine Zusammenarbeit mit Eike Hallmann von Halunke Pipes. Seine Pfeifen finden Sie bald bei uns im Shop.

Sehr schöne Pfeifen von Luiz Lavos aus Brasilien

In der oberen Etage gab es ein großzügiges Raucherdeck, das gut genutzt wurde, soweit es trocken war.

Christophe Wolff

Hartmut Heckmann mit seinen beeindruckenden Pfeifen

Der geniale Reiner Thilo mit seinen fantastischen, aber bezahlbaren Pfeifen

Frank Axmacher und Chris Asteriou im Fachgespräch

Holmer Knudsen und ein Mitarbeiter von Tabac Benden

Tine Balleby trat vor einigen Jahren das Erbe ihres Vaters Kurt Balleby an und fertigt Pfeifen auf Weltklasseniveau. Wir freuen und, dass wir Ihre Pfeifen nun auch im Sortiment haben.

Eine interessante, kommende Entwicklung aus Italien: Demüa Pipes. Vorfertigung auf modernen CNC-Maschinen, Endfertigung/Finish bei einem renommierten italienischen Pfeifenmacher. Der Vorteil: Tolle, handwerklich hergestellte Pfeifen für einen sehr attraktiven Preis.

Natürlich durften Sie auch dieses Jahr nicht fehlen. Unsere gefährlichen Schweizer!

Neues Konzept ab 2026: CIGARWORLD Düsseldorf mit XXL-Humidor und mehr Auswahl

Galerie

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

Nach über 20 Jahren wandelt sich unser Stammgeschäft in Düsseldorf: Die CIGARWORLD Düsseldorf verabschiedet sich vom bisherigen Lounge-Konzept. Der ikonische Hauptraum wird zu einem großzügigen Humidor umgebaut – damit entfällt leider ein Großteil der Sitzplätze. Wir konzentrieren uns künftig noch … Weiterlesen

Die Vauen Neuheiten 2026 sind bei uns erhältlich

Vauen Neuheiten 2026: Pfeifen, Tabak und Zubehör im Überblick

Vauen erweitert das Sortiment 2026 nicht nur um neue Pfeifenserien, sondern stellt ein stimmiges Gesamtpaket aus Pfeifen, Pfeifentabak und Zubehör vor. Neben klassischen Linien finden sich moderne Ansätze, dazu kommt mit dem California Blend N° 23 eine neue Tabakmischung und zwei neue Filter-Varianten.

Jahrespfeife 2026 und neue Serien

Die Jahrespfeife 2026 bleibt das Herzstück der Kollektion. Die Linienführung wirkt etwas freier als in den Vorjahren, ohne dabei ins Verspielte abzudriften. Unterschiedliche Oberflächen sorgen für Auswahl, die Serie richtet sich wie gewohnt sowohl an Sammler als auch an regelmäßige Pfeifengenießer.

👉 https://www.cigarworld.de/pfeifen/vauen/ferro
👉 https://www.cigarworld.de/pfeifen/vauen/lime
👉 https://www.cigarworld.de/pfeifen/vauen/denim
👉 https://www.cigarworld.de/pfeifen/vauen/brass
👉 https://www.cigarworld.de/pfeifen/vauen/gulliver

Die übrigen Serien decken ein breites Spektrum ab. Ferro arbeitet mit Kontrasten und metallischen Elementen. Lime bringt Farbe ins Spiel und wirkt bewusst etwas frischer. Denim bleibt bodenständig und unkompliziert. Brass und Gulliver orientieren sich stärker an klassischen Formen, setzen aber über Details eigene Akzente.

Die Lime setzt abermals auf das neue „Vauen Lining“ auf Silikatbasis als Alternative zum klassischen Meerschaumeinsatz. Mittlerweile kann man mit Fug und Recht behaupten, dass es sich in der Praxis sehr bewährt hat.

Uns gefällt bei den Neuheiten aber vor allem die Gulliver, die trotz klassischem Shaping Frische ins Spiel bringt, mit einer aufwändig gearbeiteten Holzintarsienapplikation und Steckermundstück. Und auch die Denim greift das Jeans-Thema gekonnt auf, ohne zu gewollt zu wirken. Hier wirkt das bernsteinfarbene Acrylmundstück besonders kontrastreich zur blauen, sandgestrahlten Oberfläche.

In Summe zeigt sich hier eine klare Tendenz: Vauen bleibt der Tradition treu, öffnet sich aber stärker für unterschiedliche Geschmäcker.

California Blend N° 23: neue Mischung für aromatische Freunde

Mit dem California Blend N° 23 erweitert Vauen das Tabaksortiment um eine dänisch geprägte Mischung. Verarbeitet werden Black Cavendish, Burley und verschiedene Virginias.

Aromatisch bewegt sich der Blend in eine süßliche Richtung mit Noten von Pistazie, Orange und Vanille. Das Ergebnis ist eine eher milde, zugängliche Mischung, die sich gut für den Alltag eignet. Besonders Einsteiger oder Liebhaber aromatisierter Pfeifentabake dürften hier schnell zurechtkommen.

Dr. Perl Junior: Neue Farben, neue Verpackung

👉 https://www.cigarworld.de/pfeifenzubehoer/pfeifenfilter/vauen-dr-perl-junior-aktivkohlefilter-9mm-the-red-ones-50-stk-02004005_63927

👉 https://www.cigarworld.de/pfeifenzubehoer/pfeifenfilter/vauen-dr-perl-junior-aktivkohlefilter-6mm-the-blue-ones-50-stk-02004005_63924

Auch der Dr. Perl junior Aktivkohlefilter bleibt ein fester Bestandteil der Vauen-Welt 2026. Der Fokus liegt weiterhin auf einer ausgewogenen Filtration bei möglichst geringem Zugwiderstand.

Das Sortiment wurde jetzt mit dem bekannten 9mm Aktivkohlefilter ergänzt, der rot eingefärbt ist und zu je 50 Stück im handlichen Kunststoffbeutel verpackt wurde. Die 6mm-Variante ist blau eingefärbt, und ist ebenfalls im Kunststoffbeutel verpackt.

Mehr als nur neue Pfeifen

Die Vauen Neuheiten 2026 zeigen ein rundes Gesamtbild. Neben neuen Pfeifenserien gibt es mit dem California Blend N° 23 auch eine frische Tabakoption und mit den neuen Filtervarianten bewährtes Zubehör im Fokus.