Eike Hallmann und Halunke Pipes

Eike Hallmann und Halunke Pipes – Handgemachte Freehand-Pfeifen aus Deutschland

Die Welt handgefertigter Pfeifen lebt von Persönlichkeiten, die ihre eigene Handschrift entwickeln und bewusst abseits industrieller Serienfertigung arbeiten. Einer dieser Namen ist Eike Hallmann, Gründer der Marke Halunke Pipes. Seine Pfeifen stehen für individuelle Formen, sorgfältige Handarbeit und die sichtbare Leidenschaft für den Werkstoff Holz. Bei Cigarworld finden sich seine Arbeiten unter der Bezeichnung Halunke Freehand.

Vom Elektroniker zum Pfeifenmacher

Eike Hallmann wurde am 27. Januar 1988 in Wilhelmshaven geboren. Beruflich entschied er sich zunächst für einen technischen Weg und absolvierte nach seiner Schulzeit eine Ausbildung zum Elektroniker. In diesem Beruf arbeitet er bis heute. Parallel dazu begleitete ihn jedoch schon früh eine ganz andere Leidenschaft: die Arbeit mit Holz.

Bereits als Kind verbrachte Hallmann viel Zeit in der Hobbywerkstatt seines Vaters. Dort entstanden erste handwerkliche Erfahrungen, lange bevor das Thema Pfeifenbau überhaupt eine Rolle spielte. Ein prägender Moment folgte, als Vater und Sohn gemeinsam eine vorgebohrte Bruyère-Kantel geschenkt bekamen. Dieses Geschenk führte dazu, dass sein Vater begann, eigene Pfeifen zu fertigen. Eike Hallmann unterstützte ihn dabei und lernte auf diese Weise die Grundlagen des Pfeifenmachens kennen.

Wie so oft rückten andere Lebensabschnitte und Prioritäten das Hobby zunächst in den Hintergrund. Die Faszination für das Material und die handwerkliche Arbeit verschwand jedoch nie vollständig. Jahre später entschied sich Hallmann schließlich dazu, den Pfeifenbau wieder aktiv aufzugreifen.

Screenshot

Der Weg zur eigenen Marke

Was zunächst mit einzelnen Versuchen begann, entwickelte sich schnell weiter. Mit jeder neuen Pfeife wuchs die Erfahrung im Umgang mit Bruyèreholz, Werkzeugen und Formen. Nach mehreren erfolgreichen Arbeiten entstand die Erkenntnis, dass sich die Fertigung vollständig eigenständig umsetzen ließ.

Gerade dieser kreative Prozess wurde für Hallmann immer wichtiger. Die Kombination aus handwerklicher Präzision, gestalterischer Freiheit und der Arbeit mit natürlichen Materialien entwickelte sich zunehmend zu einer echten Leidenschaft. Ende 2022 fiel schließlich die Entscheidung, den nächsten Schritt zu gehen und die eigenen Pfeifen nicht nur für den privaten Gebrauch herzustellen.

Im Jahr 2023 gründete Eike Hallmann die Marke Halunke Pipes. Seitdem fertigt er unter diesem Namen handgemachte Pfeifen mit klar erkennbarer eigener Handschrift.

Halunke Pipes – Freehand mit Charakter

Die Pfeifen von Halunke Pipes bewegen sich überwiegend im Bereich moderner Freehand-Formen.

Viele Modelle zeichnen sich durch organische Linienführungen und markante Übergänge aus. Hallmann orientiert sich nicht streng an klassischen Pfeifenformen, sondern nutzt die natürliche Maserung des Holzes als Ausgangspunkt für die spätere Gestaltung. Dadurch entwickelt jede Pfeife ihre eigene Dynamik. Kompakte, aber doch detailreich ausgearbeitete Formen spielen bei ihm eine Große Rolle. Dublin- Shapes und Bulldog-Variationen findet man sehr häufig.

Besonderes Augenmerk legt er auf die verwendeten Materialien. Die meisten Pfeifen werden mit Ebonit-Mundstücken ausgestattet, die nicht nur angenehm im Biss liegen, sondern auch optisch gut mit den natürlichen Werkstoffen harmonieren. Ergänzt werden viele Modelle durch Zierelemente aus edlen Hölzern oder Horn. Diese Details verleihen den Pfeifen zusätzliche Individualität, ohne dabei aufdringlich zu wirken.

Handarbeit und Materialverständnis

Wer sich intensiver mit handgemachten Pfeifen beschäftigt, erkennt schnell, wie entscheidend Erfahrung und Materialverständnis für das Endergebnis sind. Genau hier liegt eine der großen Stärken von Halunke Pipes.

Von der Auswahl der Bruyère-Kantel bis zum letzten Finish entsteht jede Pfeife in sorgfältiger Handarbeit. Dabei geht es nicht nur um die äußere Form, sondern ebenso um technische Aspekte wie Bohrung, Zugverhalten und Balance. Trotz der oft freien Gestaltung sollen die Pfeifen alltagstauglich bleiben und ein angenehmes Rauchverhalten bieten.

Die sichtbare Handarbeit gehört bewusst zum Charakter der Marke. Halunke Pipes verfolgt nicht das Ziel steriler Perfektion. Vielmehr entstehen Pfeifen mit Persönlichkeit, bei denen Material, Form und handwerklicher Ausdruck im Mittelpunkt stehen.

Halunke Freehand bei Cigarworld

Mit der Aufnahme bei Cigarworld erreicht Halunke Pipes inzwischen auch ein breiteres Publikum unter Pfeifenrauchern und Sammlern. Unter der Bezeichnung Halunke Freehand finden sich regelmäßig neue Einzelstücke mit unterschiedlichen Formensprachen und Materialkombinationen.

Gerade Liebhaber handgefertigter Pfeifen schätzen dabei die Individualität der Modelle. Keine Pfeife gleicht exakt der anderen. Statt industrieller Gleichförmigkeit entstehen charakterstarke Unikate mit klar erkennbarer Handschrift ihres Machers.

Damit gehört Eike Hallmann zu einer jungen Generation deutscher Pfeifenmacher, die traditionelle Handwerkskunst mit modernen Freehand-Ideen verbindet. Seine Arbeiten zeigen, dass der handgemachte Pfeifenbau auch heute noch Raum für neue Impulse und eigenständige Gestaltung bietet.

Halunke Pipes bei Instagram

Halunke Pipes bei Facebook

Foto-Bericht von der Stuttgarter Pfeifenmesse 2026 „Pfeiferei“

Die diesjährige Stuttgarter Pfeifenmesse „Pfeiferei“ fand am 28.03.2026 wieder im Stadtteil Vaihingen statt.

Dieses Mal nicht in der „Alten Kelterei“, einem historischen Gebäude der Stadt Stuttgart, sondern im Hotel Vienna House, in dem ohnehin der größte Teil der Aussteller und Besucher untergebracht waren.

Der Vorteil daran war: Deutlich mehr Platz, deutlich mehr Licht, und man stand sich so nicht mehr gegenseitig im Weg. Zudem waren die Wege kurz und trocken. Der Nachteil liegt auf der Hand: Natürlich verlor so die Atmosphäre etwas von ihrem alten Charme.

Dennoch eine gelungene Veranstaltung, die von Folkmar Schiek und seinem Team auf die Beine gestellt wurde.

Wir freuen uns auf die nächste Messe 2027!

Die Veranstaltung steht übrigens der Öffentlichkeit offen und ist nicht auf Fachbesucher beschränkt. Jeder Pfeifenfreund ist eingeladen und kann gerne bei den Pfeifenmachern einkaufen.

Piero Vitale und Michele Sottocasa. Bei uns seit letztem Jahr im Sortiment, und auch dieses Jahr haben wir wieder beherzt zugegriffen.

Roland Kirsch im Kundengespräch

Links Jürgen Moritz, rechts Frank Axmacher, im Gespräch mit Holmer Knudsen

Die Messe war gut besucht.

Hier Tine Balleby mit ihrem Vater Kurt

Am Stand mit Holmer Knudsen

 

Besonders freuen wir uns auf eine Zusammenarbeit mit Eike Hallmann von Halunke Pipes. Seine Pfeifen finden Sie bald bei uns im Shop.

Sehr schöne Pfeifen von Luiz Lavos aus Brasilien

In der oberen Etage gab es ein großzügiges Raucherdeck, das gut genutzt wurde, soweit es trocken war.

Christophe Wolff

Hartmut Heckmann mit seinen beeindruckenden Pfeifen

Der geniale Reiner Thilo mit seinen fantastischen, aber bezahlbaren Pfeifen

Frank Axmacher und Chris Asteriou im Fachgespräch

Holmer Knudsen und ein Mitarbeiter von Tabac Benden

Tine Balleby trat vor einigen Jahren das Erbe ihres Vaters Kurt Balleby an und fertigt Pfeifen auf Weltklasseniveau. Wir freuen und, dass wir Ihre Pfeifen nun auch im Sortiment haben.

Eine interessante, kommende Entwicklung aus Italien: Demüa Pipes. Vorfertigung auf modernen CNC-Maschinen, Endfertigung/Finish bei einem renommierten italienischen Pfeifenmacher. Der Vorteil: Tolle, handwerklich hergestellte Pfeifen für einen sehr attraktiven Preis.

Natürlich durften Sie auch dieses Jahr nicht fehlen. Unsere gefährlichen Schweizer!

Neues Konzept ab 2026: CIGARWORLD Düsseldorf mit XXL-Humidor und mehr Auswahl

Galerie

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

Nach über 20 Jahren wandelt sich unser Stammgeschäft in Düsseldorf: Die CIGARWORLD Düsseldorf verabschiedet sich vom bisherigen Lounge-Konzept. Der ikonische Hauptraum wird zu einem großzügigen Humidor umgebaut – damit entfällt leider ein Großteil der Sitzplätze. Wir konzentrieren uns künftig noch … Weiterlesen

Die Vauen Neuheiten 2026 sind bei uns erhältlich

Vauen Neuheiten 2026: Pfeifen, Tabak und Zubehör im Überblick

Vauen erweitert das Sortiment 2026 nicht nur um neue Pfeifenserien, sondern stellt ein stimmiges Gesamtpaket aus Pfeifen, Pfeifentabak und Zubehör vor. Neben klassischen Linien finden sich moderne Ansätze, dazu kommt mit dem California Blend N° 23 eine neue Tabakmischung und zwei neue Filter-Varianten.

Jahrespfeife 2026 und neue Serien

Die Jahrespfeife 2026 bleibt das Herzstück der Kollektion. Die Linienführung wirkt etwas freier als in den Vorjahren, ohne dabei ins Verspielte abzudriften. Unterschiedliche Oberflächen sorgen für Auswahl, die Serie richtet sich wie gewohnt sowohl an Sammler als auch an regelmäßige Pfeifengenießer.

👉 https://www.cigarworld.de/pfeifen/vauen/ferro
👉 https://www.cigarworld.de/pfeifen/vauen/lime
👉 https://www.cigarworld.de/pfeifen/vauen/denim
👉 https://www.cigarworld.de/pfeifen/vauen/brass
👉 https://www.cigarworld.de/pfeifen/vauen/gulliver

Die übrigen Serien decken ein breites Spektrum ab. Ferro arbeitet mit Kontrasten und metallischen Elementen. Lime bringt Farbe ins Spiel und wirkt bewusst etwas frischer. Denim bleibt bodenständig und unkompliziert. Brass und Gulliver orientieren sich stärker an klassischen Formen, setzen aber über Details eigene Akzente.

Die Lime setzt abermals auf das neue „Vauen Lining“ auf Silikatbasis als Alternative zum klassischen Meerschaumeinsatz. Mittlerweile kann man mit Fug und Recht behaupten, dass es sich in der Praxis sehr bewährt hat.

Uns gefällt bei den Neuheiten aber vor allem die Gulliver, die trotz klassischem Shaping Frische ins Spiel bringt, mit einer aufwändig gearbeiteten Holzintarsienapplikation und Steckermundstück. Und auch die Denim greift das Jeans-Thema gekonnt auf, ohne zu gewollt zu wirken. Hier wirkt das bernsteinfarbene Acrylmundstück besonders kontrastreich zur blauen, sandgestrahlten Oberfläche.

In Summe zeigt sich hier eine klare Tendenz: Vauen bleibt der Tradition treu, öffnet sich aber stärker für unterschiedliche Geschmäcker.

California Blend N° 23: neue Mischung für aromatische Freunde

Mit dem California Blend N° 23 erweitert Vauen das Tabaksortiment um eine dänisch geprägte Mischung. Verarbeitet werden Black Cavendish, Burley und verschiedene Virginias.

Aromatisch bewegt sich der Blend in eine süßliche Richtung mit Noten von Pistazie, Orange und Vanille. Das Ergebnis ist eine eher milde, zugängliche Mischung, die sich gut für den Alltag eignet. Besonders Einsteiger oder Liebhaber aromatisierter Pfeifentabake dürften hier schnell zurechtkommen.

Dr. Perl Junior: Neue Farben, neue Verpackung

👉 https://www.cigarworld.de/pfeifenzubehoer/pfeifenfilter/vauen-dr-perl-junior-aktivkohlefilter-9mm-the-red-ones-50-stk-02004005_63927

👉 https://www.cigarworld.de/pfeifenzubehoer/pfeifenfilter/vauen-dr-perl-junior-aktivkohlefilter-6mm-the-blue-ones-50-stk-02004005_63924

Auch der Dr. Perl junior Aktivkohlefilter bleibt ein fester Bestandteil der Vauen-Welt 2026. Der Fokus liegt weiterhin auf einer ausgewogenen Filtration bei möglichst geringem Zugwiderstand.

Das Sortiment wurde jetzt mit dem bekannten 9mm Aktivkohlefilter ergänzt, der rot eingefärbt ist und zu je 50 Stück im handlichen Kunststoffbeutel verpackt wurde. Die 6mm-Variante ist blau eingefärbt, und ist ebenfalls im Kunststoffbeutel verpackt.

Mehr als nur neue Pfeifen

Die Vauen Neuheiten 2026 zeigen ein rundes Gesamtbild. Neben neuen Pfeifenserien gibt es mit dem California Blend N° 23 auch eine frische Tabakoption und mit den neuen Filtervarianten bewährtes Zubehör im Fokus.

Per Georg Jensens Legacy Collection jetzt in Deutschland erhältlich

Per G. Jensen und die Legacy Collection – ein neues Kapitel für einen alten Namen

In der Welt des Pfeifentabaks gibt es nur wenige Blender, deren Name so eng mit der modernen Tabakgeschichte verbunden ist, wie der von Per G. Jensen. Über Jahrzehnte hat er hinter den Kulissen gearbeitet, Mischungen entwickelt und Marken geprägt. Mit der Legacy Collection, die nun auch in Deutschland erhältlich ist, tritt er stärker denn je unter eigenem Namen auf – und verbindet seine persönliche Geschichte mit neuen Tabakkompositionen.

Die Geschichte beginnt nicht in einer Tabakfabrik, sondern in einer dänischen Pfeifenmanufaktur. Per Jensen wuchs als Sohn des Pfeifenmachers Per Georg Jensen auf, der in den 1950er-Jahren eine eigene Pfeifenproduktion aufbaute. Schon als Kind verbrachte Jensen viel Zeit in der Werkstatt seines Vaters. Bereits mit neun Jahren half er dort mit und lernte früh, wie viel Handarbeit, Geduld und Erfahrung hinter einer guten Pfeife stecken.

Sein Vater war nicht nur Pfeifenmacher, sondern auch ein leidenschaftlicher Pfeifenraucher. Diese Atmosphäre prägte Jensen nachhaltig. Pfeifen, Tabak und das Handwerk dahinter gehörten für ihn von Anfang an zum Alltag.

Nach dem Tod seines Vaters übernahm die Familie die Manufaktur. Per Jensen führte den Betrieb gemeinsam mit seiner Mutter und seiner Schwester weiter. Rund zwei Jahrzehnte lang leitete er die Pfeifenproduktion, bevor sich die Wege schließlich änderten und die Marke verkauft wurde.

Die Jahre in der Werkstatt waren prägend. Wer einmal gelernt hat, wie Pfeifen entstehen, entwickelt auch ein anderes Gefühl für Tabak: Brennverhalten, Schnittarten und Tabakfeuchtigkeit sind plötzlich keine abstrakten Begriffe mehr, sondern Teil eines funktionierenden Ganzen.

Nach dem Ende der Pfeifenmanufaktur wechselte Jensen endgültig in die Welt des Tabaks. Sein neuer Arbeitsplatz wurde Mac Baren in Dänemark, wo er über zwei Jahrzehnte als Blender tätig war. Dort entwickelte er zahlreiche bekannte Mischungen und prägte den Stil des Hauses maßgeblich mit. Besonders Serien wie die HH-Reihe tragen deutlich seine Handschrift. Auch der Amphora Virginia ist seine Idee – und bislang sein meistgerauchter Lieblingstabak.

Während dieser Zeit wurde Jensen zu einer der prägendsten Figuren der modernen dänischen Tabakschule. Diese steht traditionell für sorgfältig komponierte Mischungen mit klarer Tabakstruktur, moderater Stärke und ausgewogenem Rauchverlauf.

Mit der Zeit begann Jensen auch Projekte außerhalb der klassischen Mac-Baren-Linien umzusetzen. Nach der Übernahme von Sutliff durch Mac Baren entstanden mehrere Serien, an denen er maßgeblich beteiligt war, darunter die Pipe-Force-Blends.

Er etablierte auch eine eigene Linie: Die Viking-Collection, die in Zusammenarbeit mit Sutliff entstand. Nach der Übernahme durch die STG wurde leider die gesamte Produktion bei Sutliff eingestellt, damit auch die Viking-Collection.

Screenshot

Diese Phase markierte einen wichtigen Schritt: Jensen arbeitete zwar weiterhin für etablierte Marken, aber seine Rolle als eigenständiger Tabakentwickler wurde immer sichtbarer.

Nach strukturellen Veränderungen in der Branche und der Übernahme von Mac Baren durch die Scandinavian Tobacco Group orientierte sich Jensen neu. Der nächste Schritt führte ihn zu Cornell & Diehl in den USA, wo er gemeinsam mit Blender Jeremy Reeves an einer neuen Tabaklinie arbeitete.

Aus dieser Zusammenarbeit entstand schließlich die Per G. Jensen Legacy Collection – eine Serie, die bewusst als persönliches Projekt angelegt ist. Die Mischungen verbinden amerikanische Tabaktradition mit der klassischen dänischen Blending-Philosophie.

Die Idee hinter der Legacy Collection

Der Name der Serie ist kein Zufall. Die vier Blends der Legacy Collection sind eine Hommage an Jensens Vater und an die frühen Jahre seiner eigenen Pfeifenerfahrung. Viele Details der Serie beziehen sich auf das Leben von Per Georg Jensen – etwa seine Zeit in der dänischen Marine oder seine Tätigkeit im Hafen von Kopenhagen.

Jede Dose erzählt daher ein kleines Stück Familiengeschichte. Die Mischungen orientieren sich teilweise an Tabakstilen, die sein Vater besonders gerne geraucht hat.

Vier Mischungen – ein persönliches Projekt

Die Legacy Collection umfasst vier unterschiedliche Blends:

  • King’s Watch – eine helle Virginia-Flake-Mischung im klassischen Stil
  • Harbour Dreams – ein Burley- und Virginia-Blend mit nussigen und leicht schokoladigen Noten
  • Port Guardian – ein Red-Virginia-Flake mit natürlicher Süße und feinen Gewürznuancen
  • Brothers in Arms – eine kräftigere Mischung mit Dark-Fired Kentucky, Perique und Orienttabaken mit wenig Latakia

Gemeinsam zeigen sie, wie sich dänische Tabaktradition mit amerikanischen Rohstoffen und Produktionsmethoden verbinden lässt.

Zunächst waren wir sehr skeptisch, als wir davon hörten, das ausgerechnet C&D die neuen Jensen-Blends herstellen soll. Zu unterschiedlich, zu konträr schien uns die Stilistik. Doch C&D hat es geschafft, den eleganten, elaborierten dänischen Stil von Per gut zu übernehmen und so etwas ganz eigenes zu schaffen.

Ein Lebenswerk in vier Dosen

Die Legacy Collection wirkt deshalb weniger wie eine gewöhnliche Neuerscheinung. Sie ist eher eine Art Zusammenfassung eines langen Weges: vom Sohn eines Pfeifenmachers über den Betreiber einer Manufaktur bis zum international bekannten Master Blender.

Mit diesen Mischungen schließt sich gewissermaßen ein Kreis. Denn am Anfang stand eine kleine Werkstatt in Dänemark – und die Faszination für Pfeifen und Tabak, die dort ihren Ursprung nahm.

Heute trägt dieser Weg einen Namen auf der Dose: Per G. Jensen.

 

 

 

 

Pfeifenmesse Stuttgart 28.03.26 am neuen Standort im Hotel Vienna House Easy Stuttgart Vaihingen

Die internationale Pfeifenmesse in Stuttgart-Vaihingen hat sich mittlerweile zu einer festen Institution gemausert. Dieses Jahr werden wir wieder als Besucher mit dabei sein und hoffentlich ein paar schöne Pfeifen für unseren Online-Shop nach Düsseldorf bringen.

Anders als in den letzten Jahren findet die Messe allerdings an einem neuen Standort statt. Die „Alte Kelter“, das schöne, alte Veranstaltungsgebäude, befindet sich derzeit in einer Renovierung und kann leider für keinerlei Veranstaltungen genutzt werden.

Ein Besuch lohnt sich, die Messe ist für Endverbraucher geöffnet, und Sie können vor Ort Pfeifen direkt bei den Machern erwerben.

Screenshot

Stattdessen findet die Messe im Hotel Vienna House Easy in unmittelbarer Nähe statt. Glücklicherweise sind die meisten Pfeifenmacher und auch wir seit jeher in diesem Hotel untergebracht. So ist der Weg ins Bett nicht weit!

Ein weiterer Vorteil ist die größere Fläche, denn in der „Alten Kelter“ wurde es bisweilen schon etwas laut und eng.

Screenshot

Screenshot

Es haben sich zahlreiche Pfeifenmacher aus Deutschland, Dänemark, Italien, Frankreich, Montenegro und Österreich angekündigt.

Für das leibliche Wohl wird wie immer vom Organisationsteam um Veranstalter Folkmar Schiek bestens gesorgt.

Wir sehen uns in Stuttgart!

Neue Jirsa-Shapes nun erhältlich

Wir hatten bereits im August letzten Jahres darüber berichtet. Oldrich Jirsa hat sein Sortiment um ein paar „dänische Serienpfeifenmanufaktur-inspirierte Shapes“ erweitert. Nun sind sie auch endlich bei uns im Shop verfügbar. 

Doch wollen Sie die eine oder andere Pfeife zeitnah bekommen, ist Beeilung angesagt. Die Pfeifen verkaufen sich deutlich schneller und besser als vermutet.

Der Hersteller hat bereits angekündigt, das Sortiment weiter auszubauen. Er wird uns in diesem Jahr wieder mit einigen Neuheiten überraschen. Auch der Linie „bestes Preis-Leistungs-Verhältnis am Markt“ für Serienpfeifen bleibt er treu.

Aufgrund der beschränkten Ressourcen und Limitierungen bei Manpower und Zeit wachsen die Bäume allerdings nicht in den Himmel. Jirsa kann aufgrund dessen nicht breit distribuiert werden und nur weniger Händler bedienen.

Umso schöner, dass wir dazu gehören. Viel Spaß mit Ihrer neuen Jirsa!

 

15% Rabatt auf alle Pfeifen und Pfeifenzubehör zum Welt-Pfeifenraucher-Tag am 20.02.2026

Kurzmitteilung

Wie auch in den letzten Jahren begehen wir den „IPSD“ -> International Pipe Smoking Day am 20.02.2026.

Dabei sind Pfeifenraucher aufgerufen, ihrer Leidenschaft möglichst gut sichtbar nachzugehen und sie gebührend zu feiern.

Er wird begleitet von unserer 15%-Rabatt-Aktion auf alle Pfeifen und Pfeifenzubehör außer Estate-Pfeifen. Wenn Sie also schon länger eine bestimmte Pfeife im Blick haben, sollten Sie den 20.-22.02.2026 nutzen.

Der Rabatt wird Ihnen direkt beim Artikel angezeigt.

Natürlich gilt der Rabatt, gesetzeskonform, nicht bei Tabakwaren.

Wir wünschen Ihnen einen schönen IPSD und viel Spaß beim Einkaufen in unserem Shop!

Shamkat Green Label und Shamkat 250g kommt!

Da unser Shamkat eingeschlagen ist wie eine Bombe, liegt der Gedanke nahe, diesen Themenbereich auszubauen.

Kurzum hatte ich mit Maryke Litty von DTM gesprochen und ihr unsere Idee und unseren Mischungsvorschlag mitgeteilt. Wenige Wochen später kamen die ersten Proben, die zu 100 Prozent unsere Vorstellungen umsetzten – aber überhaupt nicht glücklich machten.

Glücklicherweise ist Maryke Litty aber eine sehr clevere Geschäftspartnerin und Fachfrau, die aus freien Stücken eine weitere Probe beigelegt hat. „Das ist übrigens meine Idee, probier mal“, stand dort geschrieben. Zunächst waren wir skeptisch, aber schnell wurde klar, dass Maryke voll ins Schwarze getroffen hatte. Falls Ihnen zukünftig unser Shamkat Green Label gefallen wird, gebührt die Ehre nur ihr!

Die Idee war, einen Shamkat zu schaffen, der deutlich mehr Komplexität und Würze ins Spiel bringt. Auch wurde die Dosis des Orient etwas angepasst und ein anderer Virginia als beim klassischen Shamkat verwendet. Aber vor allem eine satte Portion Louisiana Perique hebt die Mischung auf eine völlig neue Ebene. So ist der neue Shamkat eine tolle Mischung aus libanesischem Orient, Virginia und Perique, der volle Würze und ein tolles Wechselspiel zwischen pfeffrigen, blumigen und erdigen Noten ins Spiel bringt.

Der Perique wird bei DTM immer frisch verarbeitet, das heißt, dass der Tabak in ganzen Blättern im typischen Eichenfass gelagert wird, ungeschnitten. So behält der Würztabak sein volles Aroma und kann sogar nachreifen. Er wird erst geschnitten, wenn er benötigt wird. In anderen Tabakmanufakturen wird der Tabak schon fertig geschnitten angeliefert, und er verbleibt in Kunststoffcontainern.

Der Shamkat with Louisiana Perique wird noch in diesem Halbjahr auf den Markt kommen. Wann dies genau sein wird, steht noch nicht fest. Aber wir halten Sie auf dem Laufenden.

In der Zwischenzeit können Sie weiterhin unseren klassischen Shamkat genießen, in dem der wunderbar aromatische Libanesische Orient die Hauptrolle spielt. Dies umso mehr, denn die 250g Großpackung mit Preisvorteil kommt bald auf den Markt. So kann man seinen Vorrat aufstocken, sparen und weiß, dass immer ausreichend Shamkat in der Tabakbar ist.

Wir halten Sie über unsere Social Media Kanäle auf dem Laufenden, wann Shamkat Green Label und Shamkat 250g bei uns eintreffen werden.

 

Pfeifenmacher Manfred Hortig gestorben

Kurzmitteilung

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Manfred Hortig, der gestern, am 15. Januar 2026, verstorben ist. Mit ihm verliert die Pfeifenwelt einen Menschen, dessen Weg alles andere als gewöhnlich war – und genau daraus erwuchs eine Handschrift, die viele sofort wiedererkannten.

Manfred Hortig begann sein Berufsleben in der DDR als Automechaniker, bevor ihn eine Rückenverletzung zu einer grundlegenden Neuorientierung zwang. Er entschied sich für ein Studium der Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Bildende Kunst und arbeitete später in einem Kulturhaus. Nach der politischen Wende folgten unterschiedliche Stationen, bis er sich zum Landvermesser umschulen ließ und diesen Beruf bis zur Rente ausübte. Präzision, Formgefühl und ein wacher Blick für Details begleiteten ihn dabei ebenso wie seine künstlerischen Interessen.

Seine eigentliche Schaffenszeit als Pfeifenmacher begann im Ruhestand – ausgelöst durch einen kleinen Moment im Alltag. Seine Frau Angelika brachte ihm Pfeife und Tabak mit und stieß damit ein neues Kapitel an. Aus dem Wunsch, eigene Ideen umzusetzen, wurde schnell ein ernsthaftes Handwerk: Hortig arbeitete sich in die Materie ein, fertigte zunächst für sich selbst und fand über den Austausch mit anderen rasch ein Publikum.

Seit 2012 baute Manfred Hortig Pfeifen, seit 2014 war er auf nahezu jeder Pfeifenmesse in Deutschland präsent. Erst seit 2024 waren seine Pfeifen bei uns im Sortiment. Seine Arbeiten fanden über die Jahre weit über die Szene hinaus Beachtung – auch durch Pipeshows in Italien und den USA. Seine Pfeifen waren für viele nicht nur Rauchinstrumente, sondern bewusst gestaltete Unikate: oft verspielt, manchmal überraschend, stets erkennbar „Hortig“.

Charakteristisch war der Spagat, den er mühelos schaffte: kreative Formen jenseits der Konvention und gleichzeitig ein kompromissloser Anspruch an Verarbeitung und Funktionalität. Inspiration holte er sich auch im Kreis anderer Pfeifenmacher, etwa beim „Grainstorm“ in Balingen, wo Austausch und Ideen ausdrücklich Teil des Handwerks sind.

Manfred Hortig hat sich mit seinen MH-Pipes eine treue Fangemeinde erarbeitet – nicht durch Lautstärke, sondern durch Persönlichkeit, Konsequenz und die sichtbare Freude am Gestalten. Sein Werk bleibt: in den Händen von Rauchern, in Sammlungen, auf Fotos von Messen und in Erinnerungen an Begegnungen.

Er hat eine bleibenden Eindruck in der Pfeifenszene hinterlassen, den alle Beteiligten nicht vergessen werden, und sein Andenken in Ehren halten.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden. Ruhe in Frieden, Manfred „Manni“ Hortig.

Screenshot